13.06.2016, 10:06 Uhr

Verena Eberhardt zurück nach England Rennserie

Verena Eberhardt war bei mehreren Rennen auf englischem Boden unterwegs. (Foto: privat)

Die Radsportlerin Verena Eberhardt war bei mehreren Rennen auf der Insel im Einsatz und konnte auch dabei einige Top 20-Plätze einfahren.

ST. MARTIN/W. In den vergangenen zwei Wochen war Verena Eberhardt gemeinsam mit ihrem Team Footon Velosport in Großbritannien unterwegs.
Am 29.5. stand das erste Rennen in Newton Longville am Plan, welches auch ein Teil der „National Road Series“ war. Die Tatsache, dass der Straßenverkehr nicht abgesperrt wurde, machte das 120 km lange Rennen sehr gefährlich. Zahlreiche Stürze prägten das Rennen, aber dennoch ging es für Verenas Team gut aus. Die neuseeländische Teamkollegin Madison Campbell wurde in die Top 10 gebracht und Verena fuhr auf Platz 21.

Platz 17 in London

Als nächstes wurden die Rennen der „Tour Series“ bestritten, welche jeweils auf technisch anspruchsvollen Kriteriumkursen bewältigt werden mussten. Am 2.6. fand Round 3 der TS in Stoke on Trent statt. „Unser Teammanager hat uns schon vorgewarnt, dass diese Rennen immer extrem schnell sind. Das habe ich dann auch gleich zu Beginn zu spüren bekommen.“, so Verena, die demnach mit ihrem 44. Platz nicht zufrieden war.
Am 4.6. fand gleich ein weiteres prestigeträchtiges Kriterium („London Nocturne“) in der Innenstadt Londons statt mit Start und Ziel direkt vor der St.Pauls Kathedrale, tausenden tobende Zusehern und TV Live Übertragungen. Verena kam mit der ersten Gruppe ins Ziel und wurde so tolle 17.
Am 6.6. fand gleich das nächste Rennen der Tourseries in Stevenage statt, welches Verena auf dem guten 22. Platz beenden konnte. An diesem Tag wurde das Team zusätzlich noch 6. In der Teamklassifikation. Tagdarauf stand Verena bei Round 5 der Tourseries in Croydon am Start und wurde 28.

Rang 11 zum Abschluss

Am 9.6. fuhr sie dann als idealen Abschluss der Tourseries in Portsmouth den 11. Platz ein.
Verena blickt auf die Zeit in England sehr positiv zurück. „Zu Beginn war es schwer, sich an das extrem hohe Tempo der Rennen zu gewöhnen, aber ich fand mich mit der Zeit immer besser zurecht. Ich konnte unglaublich viele Erfahrungen sammeln und es war ein tolles Gefühl, bei all den Kriterien vor solch einer begeisterten Zuschauermasse zu fahren. Die Engländer sind so radsportbegeistert, da ist es egal, ob Frauen oder Männer am Start stehen.“
Am kommenden Wochenende, 18. und 19. Juni, steht Verena gemeinsam mit dem Bahn Nationalteam in Brünn, Tschechien, bei internationalen UCI Rennen am Start.
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