06.06.2016, 13:42 Uhr

Hilfe bei Insektenstichen

Apotheker Andreas Prets von der Severin Apotheke in Enns.
ENNS. Trotz der momentanen Wetter-Kapriolen kommt der Sommer bestimmt und mit ihm viele lästige Begleiterscheinungen wie Gelsen, Bremsen, Wespen, Bienen und Hornissen. Ihr Stich kann nicht nur schmerzhaft, sondern manches Mal sogar Lebensbedrohend sein. Andreas Prets ist Chef der Severin Apotheke in Enns und weiß um die vielen Beschwerden bei Insektenstichen. Für den Fall der Fälle hat er nicht nur Medikamente sondern auch praktische Tipps für Betroffene parat. „Zuerst muss man einmal unterscheiden, was hat mich gestochen. Bei einem Gelsenstich reicht es den Stich mit Speichel, einem Eiswürfel oder einem Tropfen Speiseessig zu behandeln. Bei einem Bremsenstich hilft eine Arnika-Tinktur, die kühlend und desinfizierend wirkt oder eine Anti-Histamin-Creme aus der Apotheke. Essigsaure Tonerde – die gibt es heute auch schon in Gel-Form – kann ebenfalls gute Dienste bei jedem Insektenstich leisten. Sie hilft den Juckreiz und die Schwellung in Schach zu halten“, so Prets.

Allergische Reaktionen

Bei Bienen oder Wespenstichen ist jedoch Vorsicht geboten. Allergiker sollten immer ein Notfallset bei sich tragen. Ansonsten muss so schnell wie möglich ein Arzt aufgesucht werden. „Bei Bienenstichen ist zuerst einmal der Stachel zu entfernen und dann den Stich, egal ob von Biene oder Wespe, gut kühlen. Wenn möglich mit Eiswürfel oder Essigsaure Tonerde. Ein Bad im kalten Wasser hilft, nicht nur die Schwellung, sondern auch den Schmerz zu lindern.“ Insektenstiche sind meist harmlos, doch sollten sie nicht unterschätzt werden. Denn jeder Stich kann Bakterien übertragen und somit gefährlich sein.
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