19.07.2016, 15:03 Uhr

Perger auf Mission Bienenrettung

(Foto: panthermedia_net - carmenrieb)
PERG. "Nachdem wissenschaftlich festgestellt wurde, dass nach der Baumblüte viele Hummeln verhungern, haben wir 2015 beschlossen, Bienenweidebäume und -sträucher zu pflanzen, welche ab Mai/Juni zu blühen beginnen. Imkerverein und Stadtgemeinde unterstützen diese Aktion", erklärt Josef Kroiss, Obmann des Perger Verschönerungs- und Stadtentwicklungsvereins.

Inzwischen wurden im Stefaniehain die Böschung vor dem Erdstall rund 200 m2 gerodet, planiert, Steine ausgeklaubt, Schwachholzrundlinge als Tritt- und Rutschsicherung verlegt, 611 Stück von 12 Arten Bienenweidestauden und 400 Bodendecker gesetzt. "Scharten als Verdunstungsschutz und Unkrautbremse und Infotafeln wurden als Abschluss aufgetragen beziehnungsweise versetzt. Zusätzlich haben wir an verschiedenen Stellen 20 Bienenweidebäume, eine Kletterpflanze und
1100 Quadratmeter Blumenwiesen mit 34 Blumenarten gepflanzt bzw. ausgesät. Weitere Pflanzungen sind bereits projektiert", so Kroiss.

Und: "Bienen und viele von Nektar lebende Insekten können dadurch überleben, die Menschen dürfen sich an den Blüten und deren Duft erfreuen, die Obstbäume werden viele Früchte geben und die Bienen werden es uns mit viel und süßem Honig danken."
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