29.06.2016, 09:54 Uhr

'Jetzt kommt etwas ganz Neues'

Ganz am Beginn ihrer Amtszeit trafen wir die Dirndlkönigin: "Ich muss erst hineinwachsen." (Foto: R. Gerstl)

Im September wird eine neue Dirndlkönigin gewählt. Wir besuchten die amtierende Hoheit am elterlichen Hof.

PIELACHTAL/RABENSTEIN (ah). Im kommenden September werden im Rahmen des Pielachtaler Dirndlkirtages (heuer in Kirchberg) eine neue Dirndlkönigin und ihre Prinzessin gewählt. Vor dem Amtswechsel besuchten wir Kathrin Patscheider auf ihrem idyllischen landwirtschaftlichen Hof in Rabenstein.
Wehmütig, weil es bald vorbei ist? "Ja schon, aber es ist eigentlich teils, teils. Auf der einen Seite habe ich sehr viel in dieser Zeit erlebt, auf der anderen Seite ist es an der Zeit, dass etwas Neues kommt für mich", so Patscheider. Zwei Jahre dauert das Amt der Hoheiten, die aus Königin und Prinzessin besteht, und das Dirndltal in dieser Zeit nach außen hin vertreten. "Ja, man erlebt sehr viel und das habe ich sehr geschätzt." Spontan fiel Patscheider ein: "Besondere Veranstaltungen waren der Wiener Bauernbundball und auch das Hineinschnuppern in die Gemeindepolitik, wenn man bei Sitzungen dabei sein darf."

Zahlreiche Termine
Erst vor Kurzem saßen Patscheider und Jacqueline Kendler, die Dirndl-Prinzessin, zusammen und zählten die Veranstaltungen und Abende, bei denen sie vor Ort waren: "Wir waren bei rund 120 Veranstaltungen, das ist schon ein Wahnsinn."
In Erinnerung blieben ihr viele Begegnungen, aber eine Sache freut sie besonders: "Es war beim Almfest in Eibeck, wo auch Landesrat Stephan Pernkopf anwesend war." Es sei ein Brauch von Pernkopf, den Schülern seiner ehemaligen Schule, des Josephinums Wieselburg, beim Abschluss das Du-Wort anzubieten. "Mir bot er es aber schon vorher an, und das war schon eine Ehre", erzählt die Hoheit lächelnd.
Wehmut scheint Patscheider nicht zu verspüren, denn wie sie schon sagte, müsse etwas Neues kommen. Und neu wird für die Rabensteinerin, die gerade ihre Schule abgeschlossen hat, einiges in nächster Zeit werden - neue Arbeit, bald erstes Studium.
Ihrer Nachfolgerin möchte sie mitgeben, dass sie immer authentisch bleiben und den Menschen mit Respekt begegnen soll.
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