11.04.2016, 14:59 Uhr

Keplerklinikum: Wem bringt es was?

Petra Apfalter ist in Rohrbach-Berg zu Gast. Sie spricht darüber, was das Kepler-Universitätsklinikum für Patienten bringt. (Foto: Foto: KUK)
ROHRBACH-BERG. Der Verein Aktiv Xund veranstaltet am Donnerstag, 14. April, 19 Uhr im Rotkreuz-Haus den Vortrag (KUK – Cui bono?) Primaria Petra Apfalter ist Leiterin der Johannes Kepler Universitätsklinik und spricht darüber, was das Kepler-Universitätsklinikum in Linz bringt.

Altersforschung als Schwerpunkt

Die Medizinische Fakultät der JKU soll zum Ausgangspunkt eines Medical Valley werden und nachhaltige Impulse nicht nur für die Universität, sondern in und über die Grenzen von Oberösterreich hinaus setzen. Bereits jetzt wird an 66 Instituten und Abteilungen der JKU im medizinischen oder medizinnahen Bereich geforscht. Entsprechend sind auch die beiden Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät ausgerichtet: Klinische Altersforschung und Versorgungsforschung sind wesentliche Bestandteile des Bachelorstudiums – diese gesellschaftlich immer wichtigeren Forschungsschwerpunkte sind österreichweit einzigartig. Sie eignen sich nicht nur gut für Forschungskooperationen mit anderen Medizinischen Universitäten, sondern bringen medizinische Forschungsergebnisse direkt zum Patienten: Spezifische Krebsforschung, Demenzforschung, Medizintechnik sind angesichts der demographischen Entwicklung Themen von wachsender Bedeutung. Das Bachelorstudium Humanmedizin wird gemeinsam mit der Medizinischen Universität Graz durchgeführt.

60 Plätze angeboten

Es dauert sechs Semester, wobei die Studienfächer und -module der ersten vier Semester an der Medizinischen Universität Graz absolviert werden. Ab dem 5. Semester kommen die Studierenden zurück an die JKU. Für das Studienjahr 2014/15 hat die JKU 60 Plätze für das Bachelorstudium Humanmedizin angeboten. Die Kapazität wird innerhalb von acht Jahren schrittweise auf 300 StudienanfängerInnen erhöht. Das Kepler-Universitätsklinikum besteht aus drei renommierten Linzer Krankenanstalten - Das Allgemeine Krankenhaus, die Landes- Frauen- und Kinderklinik und die Wagner Jauregg Nervenklinik. Das Kepler-Universitätsklinikum fungiert in Zukunft weiterhin als Versorgungseinrichtung, wird aber gleichzeitig zu einem Ort der Lehre und Forschung.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
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