16.08.2016, 16:00 Uhr

Top gestylt zu den Festspielen

Das Stadtblatt hat diese Woche das Styling von Salzburger Festspielgästen unter die Lupe genommen.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Im Fall der Stadtblatt-Festspielkleider-Fotogalerie gibt es gleich eine Reihe von Frauen, denen die Salzburger Stil-Expertin Elisabeth Motsch Bestnoten gibt. Allen voran: Jianzhen „Jenny“ Schaden, die Frau von Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden. „Das Rot steht ihr hervorragend, es passt wunderbar zu ihren dunklen Haaren. Das Kleid selbst ist mit seiner Meerjungfrauen-Shilouette dem tiefen Ausschnitt und der Spitze sowie seiner Transparenz an Dekolleté und Armen sehr reizvoll und gleichzeitig sehr elegant. Perfekt dazu passend: die Clutch in der Haarfarbe“, schwärmt Elisabeth Motsch.

Zu Elisabeth Motschs Favoriten zählt auch Christina Rößlhuber, die Partnerin von LH Wilfried Haslauer: „Sie trägt ein sehr schickes Kleid, das ihre Ausstrahlung perfekt zur Geltung bringt – sehr schön dazu auch die Ohrringe, die sich in den Punkten des Kleides wiederfinden.“

Eine „Traumfigur in einem Traumkleid“ mache auch Kathi Wörndl. „Das hat Klasse, da gibt es nichts auszusetzen. Kathi Wörndl ist ein glamouröser Typ, ich hätte ihr deswegen ruhig noch ein bisschen mehr Schmuck gegeben, einen Armreifen oder eine Halskette vielleicht. Die Ohrringe gehen fast ein bisschen unter.“

Perfekt und vor allem typgerecht angezogen ist Sonja Kien-Friedle, die Frau von „DJ Ötzi“ Gerry Friedle. „Ihr Kleid ist traumhaft, da passt alles. Das Kleid hat ein so tolles Muster, dazu braucht sie nicht einmal eine Kette“, erklärt Elisabeth Motsch.

Begeistert ist die Stilberaterin vom Outfit von Michaela Petz-Michez, der Leiterin des Salzburger EU-Verbindungsbüros in Brüssel: „An ihr ist alles stimmig, das sehr schöne Kleid, die Ohrringe und auch, dass der Schal einen Ton dünkler ist. Das ist eine sehr gelungene Robe, die – wie ich denke – das Feuer ihrer Trägerin sehr gut beschreibt.“

„Endlich mal in Farbe sehe ich hier die wunderbare Sunnyi Melles. Der Stoff und die Schnittführung dieses Kleides entsprechen ihrem Typ: Sunnyi Melles hat etwas Leichtes, Helles und Fließendes. Zusammen mit dem leicht durchscheinenden kurzen Unterrock hat dieses Outfit einen leicht erotischen Touch – belibt aber gleichzeitig sehr zart. Und: Die Farbe steht ihr hervorragend“, ist Elisabeth Motsch begeistert.

„Ebenfalls erotisch, vielleicht ein bisschen ein gewagtes Oberteil, dafür aber für Männer eine Augenweide“ ist Sabine Petzl. „Auf den ersten Blick könnte man meinen, sie hat eine elegante Lingerie erwischt – aber warum nicht zeigen, was man hat? Wir Frauen dürfen das, und wir dürfen das auch noch machen, wenn wir nicht mehr ganz jung sind“, betont Elisabeth Motsch. „Was nicht dazu passt, ist die Uhr, dafür ist die Tasche in irher Farbe perfekt dazu kombiniert.“

Eine Klasse für sich ist Elisabeth Prinzessin Auersperg Breunner. „Sie ist eine Fashionista, ein Design-Freak. Sie trägt gerne großen Schmuck und greift zu auffälligen Mustern. Das ist ihr Stil – auch wenn sich das ein bisschen mit ihrer eigenen Zartheit schlägt. Stilistisch nicht perfekt, aber dafür top-modisch.“

Zu einem großen Muster hat auch Festspiel-Protokoll-Chefin Suzanne Harf gegriffen: „Das kann nicht jede tragen. Weil Suzanne Harf eine extrovertierte und starke Persönlichkeit mit viel Ausstrahlung ist, steht es ihr“, erklärt Elisabeth Motsch.

Nicht jede tragen könne auch ein Glitzerkleid wie jenes von PR-Lady Elisabeth Hirnigl. „Sie hat etwas Bonbonhaftes, eine glamouröse Ausstrahlung – und die Farben passen ihr hervorragend, insgesamt ein sehr typgerechtes Outfit.“

Eine sehr gute Figur mache Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf im schlichten, schönen Abendkleid. „Raffiniert ist der wie zu einem Ballon gezogene Saum. Die Kette dazu dürfte etwas länger sein und Schuhe in der eigenen Haarfarbe hätten noch eine Prise mehr persönliche Note in das Outfit gebracht“, findet Elisabeth Motsch.

Ebenfalls im langen, dunklen Abendkleid: die Direktorin des Hotel Sacher Salzburg Armie Angelique Lassiwe. „Ein schlichtes, unspektakuläres Keid, das aber den Reiz seiner Trägerin besonders gut zur Geltung kommen lässt und auch der Kette einen schönen Rahmen gibt. Das einzige, was mich ein bisschen irritiert, sind die langen Ärmel. Aber vielleicht war es ja ein besonders kühler Abend.“

Schulterfrei – „Das ist Geschmackssache, aber ja, wir Frauen dürfen das, auch wenn wir älter werden“ – zeigte sich Elisabeth Gürtler. „Die Farbe des Kleides steht Elisabeth Gürtler sehr gut, nur die Kette empfinde ich als einen Tick zu lang.“

Sehr elegant gelöst habe Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler das Thema „schulterfrei“. Mit der transparenten Schulterpartie, die bis zum Dekolleté und über die Arme fortgeführt wird, lege das Kleid den Fokus auf das Gesicht der Trägerin. „Die Brosche am Ausschnitt unterstützt das, die Ohrringe und die Frisur sitzen perfekt.“

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