31.03.2016, 14:42 Uhr

Kreativer Arbeitsplatz statt Leerstand

Anita Thanhofer, Elisabeth Schmirl und Stefan Heizinger vor ihrem Büro, (Foto: Stadt Salzburg)
SALZBURG. Ob in der Altstadt, in Aigen oder in Schallmoos: leerstehende Büros, Wohnungen, Gebäude und Geschäfte finden sich in beinahe allen Stadtteilen in Salzburg. Diese Räumlichkeiten sollen nun der kreativen Zwischennutzung zur Verfügung gestellt werden. Darum kümmert sich der Verein SUPER – eine Initiative zur Nutzung von Leerständen als Handlungsräume für Kultur und Wissen.

Leere Räume für kreative Ideen öffnen

„Der Wissensstadt Salzburg ist es wichtig leerstehende Räume wieder zu beleben und für originelle Projekte und neue Ideen zu öffnen. Das Zur-Verfügung-Stellen von Raum unterstützt die Kreativitäts- und Innovationsfähigkeit von Salzburg und macht die Wissensstadt lebendig“, so Christine Tyma, Projektleiterin der Wissensstadt.
Immer mehr Menschen – häufig aus der Start-up-, Kunst- und Kreativszene – sind auf der Suche nach bezahlbaren Probe- oder Arbeitsräumen, die sie für einen gewissen Zeitraum nutzen können.

Flexible Zwischennutzung

Hier vermittelt die Initiative SUPER zwischen den EigentümerInnen von Immobilien, den EntscheidungsträgerInnen von privater wie öffentlicher Hand und den ZwischennutzerInnen, damit die Räume auch effektiv bespielt werden. Theateraufführungen, Pop-Up-Stores, Büros für Start-up-Unternehmen oder Studios und Ateliers für Kreative und junge Künstler – die flexible Zwischennutzung eröffnet neue Möglichkeiten und bereichert die Wissensstadt. Der Begriff SUPER leitet sich aus der im Amerikanischen gebräuchlichen Kurzform für Superintendent her, ein Begriff, der für Hausmeister und Hausverwalter Verwendung findet.
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