14.07.2016, 08:37 Uhr

Sommerakademie lädt zum Mitmachen

Hildegund Amanshauser und Simone Rudolph (Foto: Neumayr)
SALZBURG. Am 18. Juli startet die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg mit den ersten acht von insgesamt 22 Kursen.
Die Frage "Globale Akademie?" ist sowohl der Titel eines Langzeitprojektes der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, das sich mit der Zukunft der Akademie beschäftigt als auch das Motto des diesjährigen Kurs- und Veranstaltungsprogrammes.

Mitwirkende aus 50 Ländern

Heuer werden wieder Lehrende mit Studierenden aus mehr als fünfzig Ländern zusammenarbeiten, dabei wird es gemäß unserem Motto immer auch um die Frage gehen, wie Kunst in einer globalen Welt definiert wird, welche Rolle ihr in der Gesellschaft zugeschrieben wird, bzw. welche sie für sich beansprucht und ob und wie Kunst lokal wirksam und global verständlich sein kann.

Miniaturmalerei und keramische Techniken

Der Schwerpunkt „künstlerische Techniken“ wird 2016 fort: Mit Imran Qureshi wird erstmals in der Geschichte der Sommerakademie Miniaturmalerei und zeitgenössische Kunstpraxis gelehrt. Qureshi führt seine Studierenden in die alte und in Europa wenig bekannte Kunsttechnik der Miniaturmalerei ein, deren Tradition heute noch in Indien und Pakistan gepflegt wird. Dabei werden die Studierenden unter anderem lernen, wie das Papier, die Pinsel und die Farben selbst gemacht werden.
Aaron Angell wird die Teilnehmenden mit verschiedenen keramischen Techniken bekannt machen. Auch sie werden lernen, wie man Glasuren selbst mischt, einen einfachen Ofen selbst baut, allerdings nicht, wie man mit einer Töpferscheibe umgeht.
Die Sommerakademie dauert von 18. Juli bis 24. August.
Mehr Informationen zum gesamten Programm finden Sie HIER
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