20.06.2016, 12:42 Uhr

Baustellen: A4 bleibt Hotspot

Der kaputte Belag auf der A4 wird von Baggern auf beiden Seiten aufgerissen. Die Fahrspuren bleiben verschwenkt.

Steig ein, Teil 8: Neben der Ostautobahn muss man im Sommer auch auf anderen Routen mit starken Behinderungen rechnen.

Neun Großbaustellen haben das Land NÖ sowie die ASFINAG im Jahr 2016 auf ihrer Agenda. Neben diesen Megaprojekten sind rund 850 Baumaßnahmen auf den Landesstraßen in NÖ geplant. Vor allem die Sommermonate werden für die Umsetzung intensiv genutzt.
Im Mittelpunkt steht die schon bestehende Baustelle auf der Ostautobahn. Zwischen dem Knoten Schwechat und Simmeringer Haide werden alle Brücken saniert. Bis Ende November muss man mit zwei schmalen Spuren ohne Pannenstreifen auskommen. Die Kosten für die Reparaturen belaufen sich laut Asfinag auf 13 Millionen Euro.
Auf der B10 wird die Fahrbahn zwischen Gallbrunn und Stixneusiedl aufgerissen. Bei Behinderungen reichen die Kolonnen im schlimmsten Fall bis nach Schwadorf zurück.
Unlustig wird der Sommer auch für alle Auto-Pendler, die nach Wien müssen. Der äußere Neubaugürtel wird zum Teil auf eine Spur verengt. ÖAMTC-Sprecher Harald Lasser: "Das kann sich bis zur Gürtelbrücke auswirken." Dazu kommen Bauarbeiten auf der Triester Straße am Wienerberg. Der ohnehin stark frequentierten Stadtein- und -ausfahrt sollte man großräumig ausweichen.
In Schwechat selbst wird noch bis Herbst an der neuen Brücke "Auf der Ried" gearbeitet. Auch die Baustelle am Alanovaplatz bleibt weiterhin bestehen.
Der größte Brocken steht womöglich kurz vor Beginn. Laut Asfinag-Sprecher Christoph Pollinger wird im Sommer eine 3D-Expertise des Untergrundes für den Lobautunnel präsentiert: "Wenn alles glatt verläuft, können wir nächstes Jahr mit dem Bau beginnen." Anschlusspunkt ist die S1-Kurve beim Knoten Schwechat.
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