19.07.2016, 08:09 Uhr

Schwerer Betrug: Mittelkärntner fälschte Sparbücher

Ein Mittelkärntner fälschte Sparbücher und wollte damit sein Haus ersteigern (Foto: Pixabay)

Damit wollte er sein eigenes Haus wieder ersteigern.

ST. VEIT. Ein 38-jähriger aus Mittelkärnten hat im Zuge der Versteigerung seines eigenen Wohnhauses im Namen seiner Lebenspartnerin das höchste Angebot abgegeben und dadurch den Zuschlag dafür erhalten.

Mann legte gefälschte Sparbücher vor

Danach wurde der Beschäftigungslose vom vorsitzenden Richter aufgefordert, die notwendigen Sparurkunden als Vadium vorzulegen. Dieser Aufforderung kam der Mann nach und übergab dem Richter zwei Sparbücher, die in ihrer Gesamtsumme einen Geldbetrag über dem geforderten Vadium von mehreren Tausend Euro aufwiesen.
Der zuständige Richter begab sich mit den Sparbüchern zur Bank, um dort die Eröffnung der Konten für die Abwicklung des Meistbot-Erlages und der Meistbot-Verteilung durchzuführen.

Erhebungen führten zur Anzeige

Bei der Übergabe der Sparbücher erkannte der Bankangestellte, dass tatsächlich auf beiden Sparbüchern insgesamt nur 252 Euro eingezahlt und die letzten Einzahlungen gefälscht waren.
Seitens des Bezirksgerichtes St. Veit/Glan erging an die PI St. Veit/Glan eine Sachverhaltsdarstellung mit dem Auftrag, weitere Erhebungen zu führen. Der Beschäftigungslose war in seiner Einvernahme geständig, in alleiniger Täterschaft die gefälschten Eintragungen in den Sparbüchern vorgenommen zu haben. Der Mann wurde angezeigt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.