20.09.2016, 07:20 Uhr

Rückkehrer Heimo Pirker hat einiges vor

Heimo Pirker kennt den SV Glanegg wie seine Westentasche. Und dennoch muss er sich an viel Neues anpassen (Foto: WOCHE)

Heimo Pirker trainiert seit drei Wochen den SV Glanegg und ist bisher noch ohne Niederlage.

GLANEGG (stp). Heimo Pirker übernahm vor drei Wochen den Trainerposten beim SV Glanegg. Damit kehrt er zu dem Verein zurück, mit dem er vor einigen Jahren bereits in die Unterliga auf- und wieder abgestiegen ist.

Gleiche Situation wie damals

"Ich befinde mich fast in der gleichen Situation wie vor 5-6 Jahren. Da habe ich den Verein auch am vorletzten Tabellenplatz übernommen. Zwei Jahre danach sind wir dann aufgestiegen", erinnert sich der St. Veiter zurück.

In den ersten vier Spielen unter Pirker konnte man bereits eine Veränderung spüren. Dem 4:0-Debütsieg folgen zwei Unentschieden gegen Liebenfels und Gurnitz, sowie ein 1:0-Auswärtserfolg beim HSV. Es war gleichzeitig der erste Auswärtssieg der Glanegger seit ca. 20 Spielen.

Die Zielsetzung des Vereins ist ein Platz unter den Top 5. Für Pirker trotz dem derzeitigen elften Rang machbar: "Vom Kader her ist das sicher drin. Ich persönlich will aber weiter nach vorne."

Erstmals drei Slowenen

Da Pirker eine lange Vergangenheit in Glanegg hat, kennt er zwar das Umfeld, der Kader hat sich seit seinem Abgang vor über zwei Jahren jedoch verändert. "Ich kenne vielleicht zwei Spieler von früher", so Pirker, für den noch etwas neu ist: "Ich habe noch nie mit einem Team gearbeitet, wo drei Slowenen dabei waren, die nur für die Spiele heraufkommen. Daran muss ich mich erst gewöhnen. Dadurch fehlt es natürlich an der nötigen Abstimmung im Training."

Die Jungen rücken nach

Dass mit Oktober drei seiner Spieler wieder ihr Studium aufnehmen, senkt die Trainingsbeteiligung zusätzlich. "Natürlich sind dadurch nicht viele Stammleute dabei. Aber die ganzen Jungen, die schon nachrücken, sind immer mit Begeisterung beim Training", bleibt der Trainer positiv.

Drei dieser Spieler konnte Pirker bereits vor seinem Engagement in Glanegg von St. Veit in den Löwenpark vermitteln. "Eigentlich hätte ich in St. Veit beim Neuaufbau des Vereins helfen sollen. Es ist allerdings keine U18 zustande gekommen. Mit Lukas Pipam hat einer der drei schon zuletzt gegen den HSV in der Kampfmannschaft debütiert", erzählt Pirker.

Heimspiel gegen Friesach

Am kommenden Samstag (16 Uhr) empfängt der SV Glanegg den Friesacher AC. Pirker will sich vorwiegend auf sein Team konzentrieren: "Ich kenne die Liga noch nicht wirklich, da ich über drei Jahre von der 1. Klasse weg war. In erster Linie wollen wir zu Hause ungeschlagen bleiben. Für die Zukunft will ich den Fokus vor allem auf eine starke Offensive legen."
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