03.05.2016, 14:36 Uhr

Anrainer erzielt Teilerfolg gegen 18-Meter-Wand an der Grundstücksgrenze

Anrainer Alois Aichholzer: An seiner Grundstücksgrenze (der bewachsene Zaun) soll eine 18-Meter-Wand entstehen.

Der Villacher Alois Aichholzer kämpft seit Jahren gegen ein Hochhaus direkt an seiner Grundstücksgrenze.

VILLACH (kofi). Es ist für jeden Grundbesitzer eine Horrorvorstellung: Direkt an der Grundstücksgrenze soll eine fast 18 Meter hohe Mauer errichtet werden.
Alois Aichholzer soll es so ergehen. Direkt an seiner Grundstücksgrenze in der Villacher Innenstadt (Bereich Burgplatz) soll ein entsprechender Neubau entstehen.

Widerstand

Doch Aichholzer wehrt sich seit Jahren mit allen Mitteln (die WOCHE berichtete). Nun hat der Mann einen Erfolg errungen. Es ist ihm gelungen nachzuweisen, dass der Neubau zum Teil auf seinem Grundstück stehen würde. Dies wird ihm vom Landesverwaltungsgericht bestätigt. Fazit: Bis zur Klärung dieser Kuriosität ist an einen Bau nicht zu denken.

Planänderung

Für die Stadt Villach, die den Bau gutheißt, nimmt Jurist Alfred Winkler Stellung: "Ja, es stimmt. Es ist ein entsprechendes Verfahren anhängig." Es ging um rund 15 bis 20 Zentimeter, die das Gebäude irrtümlicherweise auf dem Grund des Anrainers stehen würde. Dies sei natürlich ein Fehler und werde korrigiert. "Das Projekt wird angepasst, danach gehe ich davon aus, dass es zum Baubeginn kommen kann."

Medizinische Gründe

Aichholzer sieht das anders: Sachverständige würde ihm bestätigen, dass ein so hoher Bau an der Grundgrenze umweltmedizinische Folgen hätte. Er werde weiter gegen das Projekt ankämpfen, das einer völligen Entwertung seines Grundstückes gleichkäme, wie er sagt.
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