08.03.2016, 19:31 Uhr

Asfinag investiert bis 2021 580 Millionen Euro

In die Sicherheitsaufrüstung des Oswaldibergtunnel werden dieses Jahr 20 Millionen Euro investiert (Foto: KK)

Die Asfinag wird heuer 53 Millionen in das Kärntner Autobahnnetz investieren. Größte Projekte sind der Oswaldibergtunnel und der Ausbau der Karawanken-Autobahn. Sicherheitsausbau der S 37 soll 2017 starten.

VILLACH/KLAGENFURT. Die Asfinag wird in diesem Jahr 53 Millionen in das Kärntner Autobahnnetz investieren. Bis 2021 sollen Projekte im Wert von 580 Millionen Euro in unserem Bundesland umgesetzt werden. "Wir setzen dabei den Schwerpunkt klar auf Verkehrssicherheit, zum Beispiel mit einer zweiten Röhre im Karawankentunnel und der Sanierung von zwei Tunneln auf der Tauernautobahn", erklärte Infrastrukturminister Gerald Klug. Landeshauptmann Peter Kaiser betonte, dass durch die Investition Arbeitsplätze in Kärnten geschaffen werden. "Wir sind froh, mit der Asfinag einen Partner zu haben, der so viel für die Kärntner Wirtschaft tut. Viele tausend Arbeitsplätze werden durch die Investitionen gesichert", sagte der Landeshauptmann.

Sicherheitsausbau Oswaldibergtunnel

Größtes Projekt der Asfinag ist der Ausbau der Karawankenautobahn. Bis 2023 werden in den zweiröhrigen Ausbau des Karawankentunnel 185 Millionen Euro investiert werden. Mit dem Tunnelbau soll im Herbst 2017 gestartet werden. In die Sicherheitsaufrüstung des Oswaldibergtunnel werden dieses Jahr 20 Millionen Euro investiert. "Im Sommer wird es einen Baustopp geben, damit es zu keinen zusätzlichen Verzögerungen im Urlauberverkehr kommt", erklärte Alois Schedl, Vorstand der Asfinag. Im April wird mit der Instandsetzung der Autobahnabfahrten der Wörthersee-Autobahn begonnen. Die Bauarbeiten werden bis Oktober dauern. "Wir haben bei der Planung eng mit den betroffenen Gemeinden und dem Land zusammengearbeitet, damit die Sperrungen der Ausfahrten keine Auswirkungen auf den Fremdenverkehr haben", sagt Schedl.

S37: Baubeginn 2017

Der Sicherheitsausbau der Klagenfurter Schnellstraße (S 37) sollte bis 2023 abgeschlossen sein. Der Baustart des 82-Millionen-Projektes wird 2017 erfolgen. "Da es sich um einen Sicherheitsausbau handelt, wird es auch im Fall einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu keinen größeren Verzögerungen kommen", ist der Asfinag-Vorstand überzeugt. Die S 37 sollte auf vier vollwertige Fahrspuren mit einer baulichen Mitteltrennung erweitert werden. Insgesamt neun Autobahnüberführungen müssen neu errichtet werden.
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