12.05.2016, 12:44 Uhr

20 Projekte für Kärnten: Schüler rücken dem Springkraut zu Leibe

Biologie-Lehrerin Elisabeth Ulrich-Sembach und Biologe Thomas Schneditz im Sablatnigmoor

20 Jahre WOCHE - 20 Projekte für Kärnten.

EBERNDORF, VÖLKERMARKT. Die WOCHE feiert heuer ihren 20. Geburtstag mit "20 Projekten für Kärnten". Wie wir bereits in der Jubiläumsausgabe berichteten, findet im Bezirk Völkermarkt ein Projekt zur Neophytenbekämpfung im Natura 2000-Schutzgebiet Sablatnigmoor statt.
Unter der Anleitung des Biologen Thomas Schneditz, der heuer das 17. Jahr über das Moor wacht und Buch über Fauna und Flora führt, werden in der letzten Schulwoche Schüler des Alpe-Adria-Gymnasiums Völkermarkt mit Biologie-Lehrerin Elisabeth Ulrich-Sembach im Moor dem indischen Springkraut zu Leibe rücken.

Details fixiert

Bei einem Treffen zwischen Schneditz und Ulrich-Sembach vergangene Woche im Sablatnigmoor, wurden die Details besprochen. "Das Springkraut befindet sich vor allem im Bereich des Gasthauses Pirouc. Dort werden wir arbeiten", erklärt Schneditz. Am Tag vor dem Einsatz im Sablatnigmoor wird der Biologe am Alpe-Adria-Gymnasium einen Vortrag über die Neophyten halten.
Einmal gab es bereits ein Projekt, bei dem Schüler Schneditz beim Ausreissen der Neophyten halfen, doch ansonsten kämpft der Biologe im Alleingang gegen die eingeschleppten Pflanzen: "Deshalb bin ich von dem Projekt begeistert und freue mich über die Hilfe der Gymnasiasten."

Tierische Sensation

Mitten in die Besprechung platzte übrigens eine tierische Sensation, die nicht unerwähnt bleiben darf. Ein seltener Rallenreiher flog über das Moor und landete im Schilfgürtel. "Es ist das erste Mal, seit ich hier arbeite, dass ich diese gefährdete Vogelart gesehen habe", so Schneditz. Ein Grund mehr, warum das Sablatnigmoor in der Gemeinde Eberndorf ein wahrer Naturschatz ist.

ZUR SACHE:

20 Projekte für Kärnten: "Neophyten im Sablatnigmoor"
5. Juli: Vortrag für die Schüler von Thomas Schneditz über Neophyten im Gymnasium
6. Juli: Ausreißen des indischen Springkrautes im Sablatnigmoor, anschließend Führung durch die Tomarkeusche
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