23.03.2016, 16:30 Uhr

Eingespieltheit ist Trumpf bei Weißkirchen

Benjamin Freudenthaler (r.) erzielte in dieser Saison bislang drei Ligatore für Union Weißkirchen. Dazu kommt einer im Cup. (Foto: Klaus Haslinger)

Union Weißkirchen steht momentan besser da als alle Vereine aus den Städten Wels und Marchtrenk.

WEISSKIRCHEN. Den Start in die Rückrunde der OÖ-Liga verpatzte Union Weißkirchen mit einem Punkt aus zwei Spielen zwar, insgesamt verläuft die aktuelle Saison jedoch nach Plan. In der Tabelle steht das Team von Trainer Alfred Olzinger auf Rang sieben, zehn Punkte vor der Abstiegszone. Damit liegt man vor dem FC Wels und dem SC Marchtrenk. Zudem steht Weißkirchen im Viertelfinale des Baunti Landescups. Dort trifft Olzingers Elf am kommenden Montag, 18 Uhr, zuhause auf Landesligist Union Pettenbach. "Wir spielen zuhause und werden alles daran setzen, weiterzukommen. Pettenbach ist vom Spielermaterial her eine OÖ-Liga-Mannschaft. Das ist keine leichte Aufgabe. Die Favoritenrolle möchte Olzinger nicht annehmen. "Gerade in Heimspielen haben wir uns bisher schwer getan. Wir sind eine konterstarke Mannschaft." Das Spiel machen zu müssen, liegt Weißkirchen nicht so sehr. Dennoch liegt der Verein sportlich im Plan. "Nachdem wir letztes Jahr Sechster wurden, möchten wir uns schon wieder in diesem Bereich platzieren", sagt Olzinger. Als Trumpf der Mannschaft sieht der Trainer ihre Eingespieltheit. In den letzten Jahren blieb das Grundgerüst des Teams nahezu unverändert: "Die Mannschaft ist eingespielt und versteht sich auch außerhalb des Platzes sehr gut. Am Transfermarkt haben wir die richtigen Spieler erwischt." Dennoch müsse man in dieser knappen Liga immer aufpassen, dass man nicht durchgereicht wird. Was der Mannschaft fehlt, ist ein Torjäger. "In der Offensive tun wir uns sehr schwer. Wir sind bei Standards ganz gut, aber aus dem Spiel heraus erzeugen wir wenig Torgefahr. Das ist unser großes Manko", gibt Olzinger zu. In Zukunft soll die Mannschaft verjüngt werden.
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