14.05.2016, 19:56 Uhr

Wacker-Salzburg: Remis, verletzter Schiri, Wickel nach dem Match!

Kurz vor Spielbeginn kam noch einmal Bundesligastimmung auf! (Foto: zeitungsfoto.at)
In Spielen zwischen den "Westrivalen" aus Innsbruck und Austria Salzburg war ja schon immer was los – im letzten Aufeinandertreffen vor dem Zwangsabstieg der Salzburger gab es aber eine Episode, die noch nie da war: Kein Spieler musste verletzt vom Feld, sondern der Schiedsrichter. Referee Alan Kijas zog sich beim Stand von 1:1 eine schmerzhafte Blessur zu und konnte nicht mehr weiterpfeifen.
Es dauerte 13 Minuten bis im Publikum ein Ersatzlinienrichter gefunden wurde und Lienienrichter Gruber das Schiedsrichteramt übernahm.
Nach dieser Unterbrechung lehrten zwei Ex-Innsbrucker den Hausherren das Fürchten: Öbster spielte auf Bammer, der per Kopf die Führung erzielte. Wacker Innsbruck gab aber nicht auf und zwei Minuten später stand es 2:2. Tekir spielte auf Hamzic, der verlängerte zu Alexander Hauser und der sorgte trocken für den zweiten schwarz-grünen Treffer.

Nachspiel: Polizei versus Salzburg Fans

Aufgrund der bekannten Rivalität zwischen den beiden Fangruppen und der vorangehenden Erhebungsergebnisse wurden seitens des Stadtpolizeikommandos Innsbruck umfangreiche Vorkehrungen getroffen, um einen friedlichen Spielverlauf sowie eine friktionsfreie An- und Abreise der Fans zu gewährleisten. Dazu gehörten der Einsatz von 120 Beamtinnen und Beamten der Einsatzeinheit Tirol und Salzburg sowie entsprechende taktische Maßnahmen.
Nach Spielende begleiteten etwa 70 Einsatzkräfte an die 150 Salzburg Fans, die sich gemeinsam zum Bahnhof in Bewegung setzten. Dabei versuchten mehrere Kleingruppen von Innsbruck-Fans Provakationen und suchten die Auseinandersetzung. Für derartige Dummheiten sind natürlich auch die Salzburg-Fans stets zu haben. Diese Unruhestifter konnten jedoch eingekesselt werden – Angriffe gegen Polizeibeamte blieben nicht aus, Pfefferspray und Einsatzstock mussten ausgepackt werden.. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Durch die Aktionen der Fans und die notwendigen polizeilichen Maßnahmen kam es zu kurzen Behinderungen des Verkehrs im Innenstadtbereich.
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