Rekordfunken in Lustenau
Bescheid in Ausarbeitung

Der Bescheid mit vielen Auflagen für den Hofstalder Rekordfunken am 16. März ist in Ausarbeitung
  • Der Bescheid mit vielen Auflagen für den Hofstalder Rekordfunken am 16. März ist in Ausarbeitung
  • Foto: Marktgemeinde/Häämerle - Holzer
  • hochgeladen von Christian Marold

Der Lustenauer Jubiläums-Rekordfunken sorgt für viele Diskussionen

Der 58,6 Meter hohe Funken der „Hofstalder Funkenzunft“ sorgt, nicht nur in Vorarlberg, für großes Aufsehen. In diesen Tagen soll der Bescheid erfolgen - mit vielen Auflagen seitens der Marktgemeinde.

Seit 40 Jahren lebt die Funkenzunft die Tradition des Funken- abbrennens in Lustenau. Am 16. März, zum Jubiläum des Vereins aus der Hofsteigstraße, soll der höchste Funken in der Vereinsgeschichte (und gleichzeitig auch des Alpenraumes) brennen. Seit Wochen sind der Obmann und Funkenmeister Marco Hollenstein mit dem Team im Einsatz um den Funken zu bauen, der ja auch technisch und vom Aufbau her eine Herausforderung darstellt.

Viel Erfahrung
Während viele in Lustenau und in den Funkenzünften auf Seiten der Lustenauer Kollegen stehen, gab es aber auch Kritik an dem Rekordfunken - und sogar eine Anzeige bei der BH Dornbirn.

„Genehmigungen für das Abbrennen von Funken müssen nicht erteilt werden, sehr wohl aber gibt es Durchführungsbescheide aus den Rathäusern der Gemeinden“

, so Bürgermeister Kurt Fischer. In diesen sind etwa auch die Sicherheitsmaßnahmen geregelt. Im Fall des Funkens in Lustenau bedeutet dies, dass die Veranstalter natürlich auch hohe Auflagen erfüllen müssen, dass dieser Funken nicht abgebrannt werden darf, wenn am 16. März hohe Windgeschwindigkeiten zu erwarten sind und vieles mehr. „Wir haben ja große Routine im Abwickeln von Großereignissen wie etwa beim Szene Openair, wo auch viele Menschen kommen“. Die Brandverhütung (Funkenflug) steht dabei an erster Stelle, die Gemeinde ist mit Experten des Landes und der BH schon seit Wochen in Kontakt. Eingebunden sind aber auch die Rettung und die Polizei, die Sicherheit muss an oberster Stelle stehen und wird im Bescheid eine sehr große Rolle spielen.

Den Funkengegnern (Umweltverschmutzung durch Feinstaub und Verkehr durch die Anreise) halten Befürtworter entgegen, dass es in Lustenau nur einen Funken gibt (im Gegensatz zu anderen Kommunen, in denen es mehrere gibt). Lustenau prüft übrigens alle Möglichkeiten, über Öffis und Shuttle-Dienste das Verkehrsaufkommen in Grenzen zu halten. Bürgermeister Fischer ergänzend: „Mit dem Open-air und der Kilbi beweisen wir, dass wir das können“. Auch der späte Termin (er soll eine Woche nach den anderen stattfinden) ist für die Gegner ein Argument, dass es nicht um Brauchtum gehe. Und auch da hat Lustenau eine Antwort: „Ein so großer Funken soll auch für alle anderen Funkenmeister zu sehen sein. Deshalb haben wir den 16. gewählt“.

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