Postsportanlage
Protest gegen Umbaupläne
- Die Umbaupläne für den Postsportplatz kommen bei den Anrainern nicht gerade gut an.
- Foto: Michael Payer
- hochgeladen von Naz Kücüktekin
Mit einer Plakataktion äußern sich Anrainer zu den Zukunftsplänen für den Postsportverein.
Der Postsportverein in der Roggendorfgasse 2 ist ein heiß diskutiertes Thema im Bezirk, besonders seitdem ein erster Entwurf davon, wie die Anlage in Zukunft aussehen könnte, veröffentlicht wurde.
Dass darin auch Baufelder für Wohnungen enthalten sind, ist für manche Anrainer Grund genug zur Sorge. Sie machen nun sogar mit einer Plakataktion auf die Situation aufmerksam. Mit dem Slogan "Der Postsportplatz soll zugebaut werden. Wir Anrainer müssen uns wehren – jetzt!" wollen sie mobilisieren.
"Veränderungen sind notwendig"
Die Aktion ist auch von der Post, der Eigentümerin der Anlage, nicht unbemerkt geblieben. Mittels des Mediators Wolfgang Spitzy und der Initiative "Postsport Viertel+" sucht sie daher den offenen Dialog mit den Anrainern.
"Mit Bedauern habe ich als Begleiter der Initiative ‚Postsport Viertel+' erfahren, dass die Sanierung und die teilweise Neustrukturierung des Postsportgeländes von einigen als Bedrohung für ihre Lebenssituation wahrgenommen wird und das so auch öffentlich mittels Plakaten kommuniziert wird", lässt er wissen.
Außerdem betont Spitzy, dass Veränderungen am Postsportplatz notwendig seien. "Um die Nutzung für künftige Generationen auf dem Gelände zu sichern, sind umfangreiche Renovierungsarbeiten und Sportanlagen-Neubauten unumgänglich, um das von vielen geschätzte Angebot auf dem Platz zu sichern und möglicherweise auch auszubauen", so Spitzy. Für Bedürfnisse und Vorstellungen sei man offen. Daher können sich alle Interessierten an initiative@post sportviertel.at wenden.
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