Mariahilf
In der Brasserie de la Marie isst man sich quer durch Europa
- Carmen Mihalcea ist die Betreiberin des Lokals Brasserie de la Marie in der Amerlingstraße 15.
- Foto: Wolfgang Unger
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Wer schon immer französisch, italienisch und österreichisch im gleichen Restaurant genießen wollte, sollte dem Brasserie de la Marie in der Amerlingstraße 15 einmal einen Besuch abstatten.
WIEN/MARIAHILF. In der Amerlingstraße 15 waren schon zahlreiche Lokale zuhause. Seit 2017 hat die "Brasserie de la Marie" seine Heimat hier gefunden. Mit ihrem urigen Stil ist es ein Unikat in der Szene.
Wer sich nun ein französisches Bistro erwartet, wird sich ein wenig wundern, wenn er die Speisekarte in der Hand hält. Denn von dieser kann man neben französischen Snacks auch italienische, spanische und österreichische Gerichte bestellen.
- Die Inneneinrichtung des Brasserie de la Marie ist so bunt und vielfältig wie die Gerichte auf der Speisekarte.
- Foto: Wolfgang Unger
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Auch Burger findet man hier. „Rein französisch wollte ich mich nicht aufstellen, vielmehr das Lebensgefühl vermitteln, ohne dabei auf eine reiche Auswahl an Gerichten aus aller Herren Länder verzichten zu müssen", erklärt die Betreiberin Carmen Mihalcea. "Ich weiß mittlerweile, was sich die Gäste wünschen und wofür sie herkommen."
Rhapsodie der Geschmäcker
In einer Miniküche brutzelt ihr Koch all die schmackhaften Verführungen, wegen derer die „Brasserie de la Marie“ als Geheimtipp des Lokalkolorits in Mariahilf gilt. Lachssandwich mit Avocado, eine französische Zwiebelsuppe, Lavendel-Zimt-Huhn und ihr Crêpe Bretonne oder auch Suzette als süße Variante machen es schwer sich zu entscheiden. Man begibt sich auf eine kleine kulinarische Weltreise, die schon einmal die Köpfe rauchen läßt, denn schlussendlich hat man die Qual der Wahl.
- Auf der Speisekarte findet man Gerichte aus ganz Europa. Auch österreichische Spezialitäten gibt es im kleinen Lokal.
- Foto: Wolfgang Unger
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Genauso vielfältig wie die Speisekarte ist auch das Interieur. Hat man erst einmal an einem der kleinen Tische Platz genommen, wandert das Auge zu all den Dingen, die die Betreiberin Carmen Mihalcea an den Wänden platziert hat: ein Potpourri an Spiegeln, Bildern, Erinnerungsstücken und den in liebevoller Kleinarbeit renovierten Sitzgelegenheiten. Alles zusammen verleiht dem Lokal seinen gänzlich unverwechselbaren Shabby Chic.
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