Zukunftsgespräche
„Wie machen wir Eichgraben mobil?“
- Ende September kamen im Fuhrwerkerhaus Eichgraben die Expertinnen und Experten zusammen, um über eine bessere Mobilität in Eichgraben zu diskutieren
- Foto: Die GRÜNEN Eichgraben
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Ein Thema, das viele Personen, gerade in kleineren Gemeinden, betrifft: Mobilität. Daher gab es auch einige Teilnehmende beim Zukunftsgespräch, organisiert durch die GRÜNEN Eichgraben. Es war der zweite Austausch einer längeren Serie, die wichtige Zukunftsthemen aufgreifen soll.
EICHGRABEN. Ein klares Fazit war: Mobilitätsangebote im Ort brauchen frischen Schwung! Im Fuhrwerkhaus gab es eine angeregte Diskussion und zahlreiche überzeugende Ideen und Vorschläge für sichere und nachhaltige Mobilität in Eichgraben. Ein Überblick.
Kluge Lösungen für Nahverkehr und Nachbarschaftshilfe
Es braucht neue und innovative Angebote für den Nahverkehr im Ort, vor allem für die Jugend und für ältere Personen: Hier müsse die Gemeinde ihrer Verantwortung für eine funktionierende Mobilitäts-Grundversorgung im Siedlungsraum nachkommen. Speziell bei der Zubringung zum Bahnhof sowie zur Schule und zum Kindergarten seien sichere, gut gepflegte neue Wege durch Eichgraben gefragt – abseits vom Auto.
- Angeregte Diskussion gab es bei den Zukunftsgesprächen in Eichgraben
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Moderne Gemeinden nutzen vermehrt digitale Angebote zur Verbesserung des Nahverkehrs und der nachbarschaftlichen Selbstorganisation. Auch Incentives, gut kommunizierte Sharing-Angebote und vernünftig auf die Mobilitätsbedürfnisse abgestimmte Angebote für Leihfahrzeuge könnten in Eichgraben bestens umgesetzt werden, so die Meinungen.
Verkehrsberuhigung und mehr Sicherheit
Viel Raum in der Debatte nahm auch der Wunsch nach neuen Lösungen für die schwierige Verkehrssituation im Ort ein: Speziell für Kinder, Fußgänger und Radfahrer brauche es wirkungsvolle Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Der Radweg soll etwa im gesamten Ortsgebiet, auch auf den Hauptstraßen, ausgebaut werden. Tempolimits, sichere Übergänge und Verkehrsberuhigung, vor allem im Ortskern und vor Schule und Kindergarten, braucht es.
- Die Expertinnen und Experten der Zukunftsgespräche: Maggie Dorn-Hayden (GRÜNE Böheimkirchen), Dr. Dieter Schmidtradler (verkehrswende.a7), Moderatorin Gabriele Faber-Wiener (Center for Responsible Management), Martin Weber (Radlobby Eichgraben), Dr. Elisabeth Götze,(Nationalratsabgeordnete und GRÜNE Eichgraben)
- Foto: Die GRÜNEN Eichgraben
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Vielen in der Diskussionsrunde war klar: Der Ort und die Region werden weiter wachsen – aber die bestehenden Verkehrssysteme (Straßen, ÖBB, Öffis) sind nur begrenzt ausbaufähig. Daher brauche es verstärkte Sensibilisierung und Angebote für Fahrrad, Zufußgehen und neue Formen des teilöffentlichen Verkehrs, wie zum Beispiel Anruftaxi, VOR-Mobil im Ort oder clevere „Hop-on / Hop-off“-Lösungen.
Zukunftskonzepte gefragt
Die Erkenntnis aus dem Zukunftsgespräch: Eichgraben braucht dringend ein kluges, auf guter Analyse der vielfältigen Mobilitätsbedürfnisse im Ort beruhendes Mobilitäts- und Verkehrskonzept. Dieses müsse sich nahtlos in ein auf Verkehrsberuhigung, Belebung des Ortszentrums, Verbesserung der Nahversorgung und damit Erhöhung der Lebensqualität im Ort beruhendes Raumordnungskonzept eingliedern.
Für eine Lösung bräuchte es konstruktive, kompetente und nach vorn gerichtete Zusammenarbeit zwischen allen Playern im Ort.
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