11.04.2016, 11:25 Uhr

Theater im Salon: Startschuss für das Frühjahrsprogramm

Maresa Hörbiger im Zuschauerbereich ihres "Theater im Salon", das sie in der Cobenzlgasse eingerichtet hat. (Foto: M. Lifka)

Die Schauspielerin Maresa Hörbiger startet am 17. April in ihrem neuen
"Theater im Salon".

DÖBLING. Eigentlich wollte Maresa Hörbiger, die jüngste Tochter der Schauspiellegenden Paula Wessely und Attila Hörbiger, ihr neues Programm vorstellen. Wie so oft kommt die Sprache aber dann auf ihre berühmte Familie – über die sie auch gerne erzählt. Der Hörbiger-Clan kommt jetzt wieder vermehrt zusammen, es „stehen einige Geburtstagsfeiern an“. Wenn die Mitglieder der berühmten Dynastie gemeinsam feiern, gibt es weder Zwist, noch Eifersucht. „Allerdings besuchen wir uns nie gegenseitig bei Theaterpremieren", sagt sie.

Doch zurück zum Frühlingsprogramm im „Theater im Salon“, das Hörbiger in ihrem neuen Haus in der Cobenzlgasse gegründet hat. Es startet am 17. April mit einem Chanson-Abend mit Pia Douwes und Werner Mai. Hörbiger hat sich in ihrer Rolle als Theaterdirektorin der Nachwuchsförderung verschrieben – für sie ist es ein Erlebnis, wenn etablierte Künstler gemeinsam mit jungen Talenten auf der Bühne stehen. Maresa Hörbiger selbst ist in drei der vier Produktionen zu sehen, die bis 26. April am Programm stehen.

„Leistungsdruck war früher“, sagt die Kammerschauspielerin dennoch. Über den Verkauf der Hörbiger-Villa in der Himmelstraße, wo sie auch ein Theater hatte, sagt sie: „Mein Sohn ist ausgezogen und es war Zeit für Veränderung!“ Außerdem habe die neue Spielstätte einen Vorteil. „Hier ist weniger Platz, wir sind schnell ausverkauft.“
Mehr Infos zum Programm: www.theaterimsalon.at

Zur Person:

Maresa Hörbiger (71) ist eine österreichische Kammerschauspielerin, die schon lange in Döbling lebt. Ihre Schwestern sind Christiane Hörbiger und Elisabeth Orth. Zur Verwandtschaft gehört auch Thommy Hörbiger, der unter anderem für Udo Jürgens „Merci Cherie“ textete. Maresa Hörbiger ist im Fernsehen in der ZDF-Serie „Dr. Klein“ zu sehen. In ihrem Haus lässt sie nun die Tradition des Kammertheaters aufleben.
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