10.10.2016, 08:56 Uhr

Dramatisches Cup-Aus für VCV

(Foto: Heilbrunner)
ST. VALENTIN. Einem souveränen 3:1-Heimerfolg des Volleyballclubs Valentin am Samstag gegen PSV Salzburg folgte am Sonntagvormittag der nächste Krimi. Mit dem besseren Ende für die Hotvolleys, dem österreichischen Rekordmeister aus Wien.

Am Samstag konnten die Cracks von Coach Polixmair an die Leistungen im Auftaktmatch anschließen und die Gäste aus Salzburg mit 3:1 in die Schranken weisen. Ein blendend aufgelegter Markus Plank konnte sich mit einer überzeugenden Angriffsleistung ein ums andere Mal in Szene setzen. Aber auch der Rest der heuer sehr kompakten Mannschaft schrieb sich zahlreich in die Scorerliste ein. Mit diesem Sieg stürmte der VCV vorläufig auf den zweiten Tabellenplatz.

Am Sonntag stand die erste Cup-Runde auf dem Programm. Stark ersatzgeschwächt – es sind nur Österreicher spielberechtigt und durch die gleichzeitige Spielrunde der Juniors – starteten die Valentiner dennoch gut in die Partie. Eine rasche 2:0-Satzführung ließ den Gedanken an das pünktliche Mittagessen aufkommen. Doch die Hotvolleys ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und punkteten in den folgenden Sätzen immer wieder sehenswert. So stand es plötzlich 2:2, vom Essen sprach keiner mehr.

Ein an Dramatik nicht zu überbietender fünfter Satz war die Folge. So hatten die Wiener bei 10:14 die ersten Mätchbälle. Doch diesmal waren es die Mostviertler, die nochmal nachlegen konnten und ihrerseits bei 15:14 auf den Spielgewinn servierten. Munter ging es hin und her, bis eine verpatzte Annahme zum 18:20-Sieg der Gäste führte.

Die Enttäuschung stand den VCVlern ins Gesicht geschrieben. Auch Coach Polixmair, der dem Cup einen hohen Stellenwert eingeräumt hatte, fand danach kritische Worte: "So überzeugend die ersten beiden Sätze waren, so schlecht waren die folgenden. Schade, das hätte gleich einmal ein perfektes Wochenende zum Saisonauftakt werden können".

Chance zur Wiedergutmachung gibt es bereits nächsten Samstag, da reisen die Valentiner erstmals nach Innsbruck zum österreichischen Meister Hypo Tirol.
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