17.03.2016, 13:00 Uhr

Daniel Nageler: "Zeit für die Familie ist wichtig"

VSV-Crack Daniel Nageler ist mit seinen bisherigen Leistungen in den Play-offs zufrieden und hofft auf den Finaleinzug (Foto: Kuess)

Im WOCHE-Interview spricht der Feldkirchner VSV-Crack über seine bisherige Saison und die Play-Off-Zeit.

FELDKIRCHEN, VILLACH. Der Feldkirchner Daniel Nageler steht mit dem VSV im EBEL-Halbfinale. In der Best-of-Seven-Serie gegen Red Bull Salzburg stellten die Villacher gestern auf 1:1. Wir haben Daniel Nageler zum Interview gebeten.

WOCHE: Warum ist man gestern von Beginn an anders aufgetreten als in Salzburg?
NAGELER: Wir waren im ersten Spiel körperlich nicht anwesend und haben nicht die nötige Härte an den Tag gelegt. Wir haben nach dem Spiel darüber geredet - das hat sicher geholfen, wie man auch gesehen hat. Wir haben im ersten Drittel das Momentum auf unsere Seite geholt, was sich auch auf den Rest der Partie ausgewirkt hat.

Welchen Faktor haben die Fans in solchen Play-off-Spielen?
WIr haben natürlich die besten Fans - das wissen wir. Auch auswärts sind sie ein wichtiger Rückhalt. In den Play-offs ist das natürlich noch wichtiger.

Wie resümierst du, deine bisherige Saison?
Mit der Salzburg-Serie bin ich bis jetzt sehr zufrieden. Ich versuche immer mein Spiel zu machen, Zweikämpfe zu gewinnen und meine Wege zu laufen.

Wird man noch Tore von dir zu sehen bekommen?
An erster Stelle steht der Erfolg der Mannschaft. Aber natürlich ist ein Treffer immer schön und auch wichtig für das eigene Selbstvertrauen. Mit meinen Leistungen bin ich zufrieden - ich muss einfach noch öfter vor das gegnerische Tor kommen. Dann klappt es vielleicht auch wieder mit dem Toreschießen.

Wie schätzt du eure Chancen auf das Finale ein?
Man kann sowieso nur von Match zu Match denken. Natürlich braucht man auch das nötige Glück, um so eine Serie gegen Salzburg zu gewinnen. Klaren Favoriten gibt es in dieser Serie für mich keinen.

Hast du ein persönliches Play-off-Ritual?
Ich habe zwar nicht so viel Bartwuchs, einen Play-off-Bart lasse ich mir aber trotzdem wachsen. (lacht) Vor den Spielen fahre ich am Eis meist die gleichen Wege, um mich mental auf die Partie vorzubereiten.

Wie viel Zeit bleibt in der Play-off-Zeit für Privatleben und Familie?
Die muss man sich einfach nehmen - sonst funktioniert auch im Eishockey nichts. Wir Spieler haben zwischen den Spielen wohl regelmäßig Freizeit.

(stp)
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