31.05.2016, 10:39 Uhr

Nachbarschaftliche Hilfe durch die "Grätzeleltern"

Sujata Kumar, ihre Schwester Neelam Cintury und Mustafa Sediqi kümmern sich ehrenamtlich um ihr Grätzel.

Die Grätzeleltern bieten rasche und umkomplizierte Nachbarschaftshilfe in Floridsdorf.

FLORIDSDORF. Warum ist meine Stromrechnung so hoch? Wieso bildet sich Schimmel an meinem Fenster? Und wie funktioniert das eigentlich mit der Familienbeihilfe? Bei solchen und ähnlichen Fragen leisten die geschulten Grätzeleltern der Caritas Wien Stadtteilarbeit rasch und unkompliziert Hilfe.
Sie geben zu vielfältigen Themen, von der Gesundheitsförderung bis zu finanziellen Notlagen, erste Beratung. "Es geht darum, niederschwellige Hilfe anzubieten, die alle erreicht", so Magdalena Hubauer von der Caritas Stadtteilarbeit.

Mehrsprachige Hilfe

Neelam Cintury ist in Floridsdorf als Grätzelmutter im Einsatz. Die halb Nepalesin, halb Inderin berät vor allem jene große Community, die wie sie vom Subkontinent kommt. Ihr größter Vorteil: Sie spricht gleich sechs Sprachen und kann so auch Neuankömmlinge von Anfang an kompetent beraten. Grätzelvater Mustafa Sediqi hat über seine Mithilfe im Projekt seine Berufung gefunden. Der ausgebildete Sozialarbeiter ist neben seinem Vollzeitjob in Flüchtlingsunterkünften auch für "Gesund Wohnen im Grätzel" unterwegs. "Zu helfen ist für mich einfach eine Herzensangelegenheit. Besonders kümmere ich mich um die Menschen, die wie ich aus Afghanistan kommen."
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