07.03.2016, 17:07 Uhr

Gemeinsame Ranger-Ausbildung zweier Nationalparks

Hardegger und Orther Ranger arbeiten Hand in Hand. (Foto: Nationalpark Thayatal)
Die beiden Nationalparks Thayatal und Donau-Auen haben es sich zum Ziel gesetzt, in organisatorischen Bereichen zu kooperieren und Synergien zu nutzen.
Im Rahmen eines Arbeitstreffens in Hardegg haben die beiden Nationalpark-Direktoren Ludwig Schleritzko (Nationalpark Thayatal) und Carl Manzano (Nationalpark Donau-Auen) jüngst verschiedene Möglichkeiten der Kooperation erörtert. Vor allem die Zusammenarbeit bei der Ausbildung der Nationalpark-Ranger war ein zentraler Punkt dieses Abstimmungstreffens.

Konkret handelt es sich hier um die Ranger-Lehrgänge, die aktuell in den beiden Nationalparks stattfinden. Dabei werden insgesamt zehn Ausbildungstage des Grundlehrganges zusammen durchgeführt. Die zukünftigen Ranger absolvieren gemeinsam einzelne Kurstage, die entweder im Nationalpark Donau-Auen oder im Nationalpark Thayatal abgehalten werden. Dadurch ergeben sich ein direkter Austausch zwischen den einzelnen TeilnehmerInnen und ein intensives Kennenlernen des jeweils anderen Nationalparks. Die zukünftigen Vertreter der beiden Schutzgebiete lernen so unterschiedliche Sichtweise und Umsetzungen im Bereich der Besucherbetreuung kennen. „Durch den Austausch der beiden Schutzgebiete gewinnt die Ranger-Ausbildung zusätzlich an Qualität!“ sind sich die beiden Nationalpark-Direktoren Ludwig Schleritzko und Carl Manzano einig.

Die Ausbildungsleiter Matthias Kuhn (Donau-Auen) und Christian Übl (Thayatal) beurteilen den Austausch sehr positiv. Sie planen bereits weitere gemeinsame Maßnahmen. So soll bis zum Sommer ein nationalparkübergreifender Programmkatalog für Gruppenreisen entstehen, im Herbst sind auch gemeinschaftliche Aufsichtsdienste geplant.
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