27.09.2016, 09:16 Uhr

Gmünd: B 41-Unterführung ist fix

Freude. Vizebgm. Hubert Hauer, Bgm. Helga Rosenmayer, Stadtrat Martin Preis und Bauamtsleiter Franz Höllrigl mit dem fertigen Unterführungsplan.

Rund 264.000 Euro soll das Projekt kosten und ein gefahrloses Unterqueren der Straße ermöglichen.

GMÜND (eju). Spaziergänger, Radfahrer und Jogger kennen das leidige Thema: Wer die B 41 zwischen den beiden Kreisverkehren auf Höhe des Pilzteiches überqueren möchte, muss mutig und schnell sein. Die Hauptverkehrsader durch den Bezirk passieren täglich etwa 10.000 Fahrzeuge. Die Straße teilt das Gmünder Naherholungsgebiet in der Mitte. Den Ruf nach einer Unterführung gibt es schon seit langem. Erneuert wurde dieser Wunsch Ende August von der SPÖ-Fraktion.

Lange geplant

Nun präsentiert Bürgermeisterin Helga Rosenmayer gemeinsam mit Infrastrukturstadtrat Martin Preis und Bauamtsleiter Franz Höllrigl die bereits ausgearbeiteten Pläne für diese umfangreiche Baumaßnahme.


Land NÖ zahlt kräftig mit

"Wir haben die Unterführung schon seit langem geplant. Als die SP-Forderung kam, waren wir bereits in der Finalisierung des Projektes. Nun konnten wir mit dem Land NÖ aushandeln, dass dieses knapp die Hälfte der Gesamtkosten von rund 264.000 Euro übernehmen wird", erklärt Infrastruktur-Stadtrat Martin Preis.
Bauamtsleiter Franz Höllrigl präzisiert das Bauprojekt: "Im September 2012 hatten wir einen Gemeinderatsbeschluss dazu und waren auch schon mit Grundeigentümer Andreas Habsburg-Lothringen in Verhandlung wegen der nötigen Grundabtretung beiderseits der Straße. Inzwischen ist alles vermessen und die Gemeinde Gmünd ist auch bereits als Besitzer im Grundbuch eingetragen. Am 4. Juli 2016 schrieben wir um Unterstützung an den Landeshauptmann, die Zusage erhielten wir am 21. Juli."


Brückenmeisterei fertigt Bauteil

Das Land NÖ unterstützt die Gemeinde durch die Arbeiten der Straßenmeisterei Schrems und der Brückenmeisterei Zwettl. Die Kostenschätzung für das Projekt beläuft sich auf etwa 264.000 Euro. Davon bleiben der Gemeinde Gmünd de facto die Materialkosten in der Höhe von etwa 147.000 Euro, die Materiallieferungen kommen überwiegend von privaten Firmen.


3 Meter breit, 2,5 Meter hoch

Die Unterführung, die eine Durchfahrtsbreite von drei Metern und eine Höhe von 2,5 Metern aufweisen soll, wird als Fertigbauteil von der Brückenmeisterei Zwettl im Winter gebaut. Die eigentlichen Bauarbeiten werden etwa im April kommenden Jahres beginnen und ungefähr zwei Monate in Anspruch nehmen.

Baubeginn April 2017

Bürgermeisterin Helga Rosenmayer, Vizebürgermeister Hubert Hauer und Infrastruktur-Stadtrat Martin Preis freuen sich: "Wir haben das Projekt lange und gründlich vorbereitet und nun kann es umgesetzt werden, weil auch die Finanzierung dank der Unterstützung durch das Land Niederösterreich gesichert ist."
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