JVP NÖ präsentiert „Ideen für Morgen“

Über 2.500 junge Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher haben daran mitgearbeitet, darunter auch viele Jugendliche aus dem Bezirk Gmünd. v.l. Michael Meindl, Karl Trojan, Johanna Libowitzky, JVP-Waldviertelobmann David Süß, Jürgen Meier, JVP-NÖ Obfrau Bundesrätin Bettina Rausch, Gregor Ableidinger, JVP-Bezirksobmann Patrick Layr, Johannes Tüchler, Katrin Tragenreif. (Foto: privat)
BEZIRK/LAND. Unter dem Motto „Wir machen Schluss. Mit Politik von Gestern.“ hat die Junge Volkspartei Niederösterreich (JVP NÖ) in den letzten Monaten ein neues Arbeitsprogramm erstellt. Über 2.500 junge NiederösterreicherInnen haben daran mitgearbeitet. Schwerpunkte des Programms sind Bildung, Mobilität und Wohnen.
Dass viele Junge mit der derzeitigen Politik unzufrieden sind, erlebt JVP-NÖ-Obfrau Bundesrätin Bettina Rausch in vielen Gesprächen. Die Jungen hätten den Eindruck, dass die Politik die „Herausforderungen von Morgen“ mit „Rezepten von Gestern“ bewältigen wolle. „Wobei die Zukunft des Landes Niederösterreich auch von den Jungen sehr optimistisch eingeschätzt wird“, verweist Bettina Rausch auf die kürzlich präsentierte Zukunftsstudie der NÖ Landesakademie. „Maßnahmen für Junge halten 90% für einen wichtigen Schwerpunkt für die Zukunft des Landes“, erwartet sich die Jugendvertreterin durch die Zukunftsstudie auch Rückenwind für die Umsetzung der Forderungen der JVP NÖ.
Nach dem großen Erfolg des niederösterreichischen TOP-Jugend-Ticket und der NÖ Semesterticket-Förderung fordert die JVP NÖ nun von der Bundesregierung ein TOP-Studenten-Ticket. Es soll österreichweit gültig sein, um alle Uni- und FH-Standorte in ganz Österreich abzudecken. Die erfolgreichen Nachtbusse sollen weiter ausgebaut werden. Um umweltfreundliche Mobilität zu fördern, will die JVP NÖ eine Förderung von 100 Euro für den Kauf von Elektromopeds.
Im Schulbereich will die JVP NÖ über „Inhalte statt Organisationsformen“ reden. Gefordert werden „Politische Bildung und Demokratie lernen“ in allen Schulstufen ab der Mittelschule, volks- und betriebswirtschaftliches Grundverständnis als selbstverständlicher Teil der Allgemeinbildung, mehr Berufsinformation und vor allem Bewerbungstraining sowie die Stärkung der Medienkompetenz und der Social Skills. Für Lehrlinge fordert die JVP NÖ eine Mindest-Lehrlingsentschädigung in der Höhe von 500 Euro und geringere Kosten für die Meisterprüfung.
Besondere Unterstützung fordert die JVP NÖ für die erste Wohnung. Es sollen mehr kleine, leistbare Wohnungen speziell für junge Menschen geschaffen werden. Außerdem fordert die JVP NÖ die Reduktion einmaliger Kosten wie Maklergebühren, Finanzierungsbeiträge und Genossenschaftsanteile. Für junge Häuslbauer sollen die Aufschließungsabgaben reduziert werden.
Weitere Themen sind WLAN auf öffentlichen Plätzen, die Öffnung der Schulsportanlagen für Freizeitsport am Wochenende und die Umsetzung des Demokratiepakets der Bundes-JVP.
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