08.04.2016, 14:02 Uhr

Skitourengehen und die damit verbundenen Gefahren

Traumhafte Temperaturen lassen einen Schiausflug zum unvergesslichen Erlebnis werden. Die schönen Pisten, unberührte Hänge ein tolles Bergpanorama, das treibt immer mehr Menschen im Frühjahr in die Berge. Das Tourengehen ist zum Trend geworden. Viele, die das Tourengehen für sich entdeckt haben nutzen die Piste um sich auf das alpine Gelände vorzubereiten, einige als Konditionstraining oder um sich nach der Arbeit noch ein wenig Bewegung zu gönnen. Was gibt es schöneres, als sich in der Natur zu bewegen?

Weil die Zahl der Tourengeher immer mehr zunimmt, ist es wichtig, dass sich alle an gewisse Regeln halten um die nicht zu vergessenden Gefahren im alpinen Gelände möglichst einzuschränken. So sollten auf der Piste die Pistenregeln beachtet werden und der Anstieg am Rand der Piste und immer hintereinander gemacht werden. Verlässt der Tourengeher die Piste und bewegt sich im freien Gelände, erkundigt er sich natürlich über die bestehende Lawinengefahr, gerade bei hohen Temperaturen verändert sich immer die Struktur der nie homogenen Schneedecke, was dann leicht zu Lawinenabgängen führt. Deshalb sollten Querungen nie direkt hintereinander, aber nie allein vollzogen werden. Die Ausrüstung, wie LVS Gerät und Sonde usw. gehört natürlich dazu, denn in den meisten Fällen löst ein Verschütteter die Lawine selbst aus. Die Lawinengefahr ist jedoch nur eine der lauernden Gefahren im alpinen Gelände. Es kommt oft zu Abstürzen durch überschätztes Können, durch Fahren bei schlechter Sicht oder weil sich der Skifahrer auf unbekanntem Gelände bewegt. Es sollte auch nie einer Spur gefolgt werden ohne sich davor über die Tour informiert zu haben. Des weiteren sind oft Seile bei Lawinenverbauungen gespannt, die erst kurz zuvor bemerkt werden oder gar unsichtbar verschneit sind. Die verschiedenen Schneeverhältnisse sind auch eine besondere Herausforderung. Bei Bruchharsch lässt es sich oft ganz normal fahren und erst beim ersten Schwung bricht der Schifahrer sehr tief ein, was dann sehr stark abstoppt oder zum Sturz führt.

Für Neulinge gibt es oft geführte Touren aber trotzdem sollte man nicht nachlässig werden, denn der Lawine ist es egal , ob der Skifahrer ein Experte ist oder ein Anfänger.
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