25.07.2016, 12:59 Uhr

Erweiterung der Schutzzone in Hietzing gefordert

Die bestehenden Schutzzonen (rot) rund um den Straßenzug Auhofstraße 206-218, der nun mit einbezogen werden soll. (Foto: Stadt Wien)

Bezirksvorsteherin Silke Kobald (ÖVP) wünscht sich, dass der Straßenzug Auhofstraße 206-218 geschützt wird.

HIETZING. In der Bezirksvertreung haben sich die ÖVP-Bezirksräte dafür ausgesprochen, dass die Schutzzone in Hietzing um den Straßenzug Auhofstraße 206-218 im Grätzel Hacking erweitert wird.

„Die Häuser im besagten Areal bilden eine geschlossene Zeile, die historisch erhaltenswerte Baustrukturen aufweist. Ihr Erhaltungszustand ist sehr gut und für das Erscheinungsbild von Hacking unersetzlich“, so Bezirksvorsteherin Mag. Silke Kobald.

Die Vorsitzende des Hietzinger Bauausschusses Dorothea Drlik (ÖVP) sagt: „Durch diese Ergänzung der bereits bestehenden Schutzzone soll die Lebensqualität in Hacking erhalten und mögliche Bauspekulationen verhindert werden.“ Die Bezirksvetretung hat einen Antrag verabschiedet, in dem die Stadt Wien gebeten wird, die historische Bedeutung zu prüfen.

Schutzzonen werden von der Stadt Wien eingerichtet, um historische zusammenhängende Zonen zu erhalten. Hauseigentümer dürfen Gebäude in Schutzzonen nur abreißen, wenn sie nachweisen können, dass eine Sanierung unmöglich ist. Bei Neubauten muss darauf geachtet werden, dass sie sich in das Ensemble und in das Stadtbild einfügen.
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