15.03.2016, 08:00 Uhr

3 ½ Jahre für Serieneinbrecher

Helmut Neumar war vorsitzender Richter des erkennenden Korneuburger Schöffensenates.

29-jähriger Tscheche verübte 38 Straftaten in drei nö. Bezirken.

BEZIRK HOLLABRUNN/KORNEUBURG (mr). Zwischen Ende März und August 2015 verübte der angeklagte Tscheche 38 Einbrüche in den Bezirken Hollabrunn, Horn und Mistelbach - zum Teil in Gesellschaft eines abgesondert verfolgten Landsmannes. Der Gesamtwert der Beute betrug um die 84.000 Euro, darin nicht enthalten sind die durch die Einbruchshandlungen angerichteten -häufig beträchtlichen- Schäden an den Einbruchsobjekten.
Taten im Bezirk Hollabrunn
Im Bezirk Hollabrunn fühlte er sich offenbar besonders wohl, hier beging er alleine 20 Straftaten, die meisten in Retz - aber auch in Maria Roggendorf, Roseldorf und der Bezirkshauptstadt war er am Werk. Ziele waren sowohl Wohnhäuser, Gasthäuser und andere Geschäftslokale sowie Kraftfahrzeuge - auch in das Büro einer politischen Partei brach er ein, musste aber mit magerer Beute (einem USB-Stick) abziehen.
In Österreich war der Tscheche zwar gerichtlich unbescholten, EU-weit ist er jedoch achtmal einschlägig vorbestraft. Wegen schweren, gewerbsmäßig begangenen, Einbruchsdiebstählen verurteilte ein Korneuburger Schöffensenat den Berufsganoven zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft. Das Urteil ist rechtskräftig!
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