28.08.2016, 11:54 Uhr

Bezirkslager der Feuerwehrjugend vom Bezirk Horn

(Foto: FF Horn/Drlo)
Vom 26. bis zum 28. August 2016 fand unter der Leitung von Bezirkssachbearbeiter Hubert Steininger das Bezirksjugendlager der Feuerwehrjugendgruppen aus dem Bezirk Horn statt. Insgesamt nahmen 8 Gruppen aus dem Horner Bezirk an diesem dreitägigen Treffen im Kulturstadl in Stockern teil. Am Freitagabend galt es, die Zelte aufzubauen und sich für die Nacht einzurichten. Nach einem gemütlichen Grillabend folgte eine Nachtwanderung unter dem klaren Sternenhimmel von Stockern. Gegen 24:00 Uhr war dann Nachtruhe angesagt. Nach einem kräftigen Frühstück am zweiten Tag wurden den Jugendlichen die verschiedenen Sachgebiete des Bezirksfeuerwehrkommandos näher gebracht. So wurden in einem Stationsbetrieb, welcher den ganzen Vormittag dauerte, nicht nur die Bezirkssachbearbeiter vorgestellt, es galt auch selbst bei den einzelnen Sachgebieten aktiv mitzuarbeiten. Unter anderem wurde von Bezirkssachbearbeiter Bernd Spreizer mit seinem Team alles über die Ausbildung in der Feuerwehr aufgearbeitet. Mit einem Frage-Antwortspiel wurde das Interesse geweckt, wie Ausbildung überhaupt funktioniert. OBI Kurt Grien brachte im Sachgebiet Fahrzeug- und Gerätedienst den Jugendlichen alles über die verschiedensten Gerätschaften und Fahrzeuge, welche im Bezirk Horn eingesetzt sind, bei. Beim Feuerwehrmedizinischen Dienst unter der Leitung von Bezirkssachbearbeiter Stefan Schweitzer konnten alle Ausrüstungsgegenstände für die medizinische Betreuung unter die Lupe genommen werden. Sein Team stand auch bei Fragen über Erste Hilfe mit Rat und Tat zur Seite. Bezirkssachbearbeiter Siegfried Friedrich erläuterte alle Fragen über den Nachrichtendienst. Was passiert, wenn wir den Feuerwehrnotruf 122 wählen? Wie wird die Feuerwehr alarmiert? Wie verläuft eigentlich ein Funkgespräch? Natürlich durften die Jugendlichen auch selbst den Funkverkehr ausprobieren. Die Sachgebiete Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation sowie Feuerwehrgeschichte wurden in einer Station zusammengefasst. Die Bezirkssachbearbeiter Sascha Drlo und Anton Mück erläuterten kurz die Aufgaben für ihr Sachgebiet, ehe schon praktisch gearbeitet werden musste. Es musste ein Foto und ein Plakat für einen Tag der offenen Tür gestaltet werden. Sehr kreative Ideen waren das Ergebnis dieser Station. Im Bereich Schadstoffdienst wurde von Bezirkssachbearbeiter Georg Wölzl der bei der Feuerwehr Gars am Kamp stationierte Schadstoffcontainer erklärt. Die Jugendlichen kamen aus dem Staunen nicht heraus, wie viele verschiedenste Ausrüstungsgegenstände in dem Container untergebracht waren. Bezirkssachbearbeiter für vorbeugenden Brandschutz Ing. Thomas Berner demonstrierte bei seiner Station, wie sich verschiedene Baumaterialien unter Flammeneinwirkung verhalten. Aber auch Brandschutzpläne, Rauchmelder usw. wurden den Jugendlichen erklärt. Für den Katastrophenhilfsdienst war der Unimog und die Sonderpumpanlage der Feuerwehr Horn zu besichtigen bzw. waren die Kids gefordert, mit dem Kran des Unimogs verschiedene Hebeübungen selbst zu machen. Unter der Leitung von ABI Franz Fuchs, welcher von den Feuerwehren Frauenhofen und Stockern unterstützt wurde, wurde mittels Seilwinden und Paletten ein Steg über den Stockernbach gebaut. Hier kamen die Jugendlichen bei herrlichem Sommerwetter ganz schön ins Schwitzen. Etwas ruhiger ging es bei der Station von Bezirksfeuerwehrjurist Dr. Johann Steininger zu. Hier wurden die gesetzlichen Grundlagen der Feuerwehren erläutert. Nach insgesamt drei Stunden war der Stationsbetrieb beendet und es folgte ein herrliches Mittagessen, welches von Elfriede Schatz mit ihrem Küchenteam zubereitet worden war. Auch Bezirksfeuerwehrkommandantstellvertreter Thomas Nichtawitz besuchte das Jugendlager und verschaffte sich einen Überblick über die perfekte Organisation sowie das tolle Engagement der Jugendlichen. Der Samstagnachmittag galt sportlichen Aktivitäten. So wurden mit Volleyball, Fußball und sonstigen Spielen die letzten Reserven der Jugendlichen gefordert. Nach einer kalten Jause zum Abendessen endete auch der zweite, sehr spannende und anstrengende Tag, des Jugendlagers. Am Sonntagmorgen erfolgte nach dem Frühstück der Lagerabbau und es konnten die 8 Jugendgruppen die Heimreise antreten. Herzlichen Dank an die Feuerwehr Stockern sowie die Gemeinde Meiseldorf für die tolle Unterstützung des diesjährigen Jugendlagers.
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