24.06.2016, 11:32 Uhr

Podestplatz für Milena Erak bei ÖM U15

(Foto: privat)

Tobias Koszik mit 2x Viertelfinale stärkster Wiener

LANGENZERSDORF. Milena Erak und Tobias Koszik waren Langenzersdorfs einzige Vertreter bei den Österreichischen Meisterschaften für U15 Spieler/innen in Freistadt (OÖ). Doch nicht nur dass, sie waren am Ende auf Grund ihrer erzielten Ergebnisse auch die stärksten Spieler ihres Landesverbandes.

Aber alles der Reihe nach: Milena Erak hatte in allen ihren 3 Bewerben (U15 Einzel weiblich, U15 Doppel weiblich, U15 Mix-Doppel) Außenseiterchancen auf einen Podestplatz. Im Einzel spielte die Dritte der vergangenen U15 Top 10 von Österreich eine makellose Vorrunde. Sie gewann alle ihre Spiele und gab lediglich einen Satz ab. Im Achtelfinale gewann sie gegen Alexandra Gütl vom Kärntner Landesverband sicher mit 3:1. Im Viertelfinale musste sie wieder einmal gegen die Oberösterreicherin Verena Rösner an die Platte gehen. Ein Déjà-vu-Erlebnis, denn Milena hatte letztes Jahr bei den ÖM U15 im Achtelfinale mit 2:4 das Nachsehen gehabt. Die ersten beiden Sätze gingen knapp verloren. Dies war bereits eine kleine Vorentscheidung, auch wenn Milena sich im dritten Satz zurück kämpfte und für sich entscheiden konnte. Am Ende half dieser Satzgewinn nichts und die Niederlage fiel mit 1:4 relativ klar aus.
Im Doppel weiblich war Milena an der Seite ihrer langjährigen steirischen Doppelpartnerin Chiara Koch als Nummer 4 gesetzt. Der Setzung entsprechend erreichte das Duo ohne Schwierigkeiten das Halbfinale. Dort wartete abermals Verena Rösner, diesmal an der Seite von Selina Leitner (Salzburg), die den Einzelbewerb für sich entscheiden konnte. Milena und Chiara gewannen Satz Nummer 1 und hatten nach verlorenen zweiten Satz Chancen auf weitere Satzgewinne. Doch beide Sätze gingen denkbar knapp verloren. Somit gab es für die letztjährigen Finalistinnen des U13 weiblich Doppels diesmal den guten 3 Platz.
Im Mix-Doppel stand Milena Seite an Seite mit ihrem Vereinskollegen Tobias Koszik. Beide konnten die beiden ersten Runden leicht überstehen. Im Viertelfinale wartete jedoch wieder die an diesem Wochenende überragende Selina Leitner mit Partner Martin Gutschi. Konnte Satz Nummer 1 noch gewonnen werden, gab es in den nächsten Sätzen für die beiden Langenzersdorfer U14 Spieler nichts mehr zu holen. Für Milena war es ein gutes Wochenende mit guten Leistungen und mit dem insgesamt 7 Podestplatz bei Österreichischen Meisterschaften in ihrer Karriere.
Tobias Koszik spielte eine gute Vorrunde. Er musste sich erst in der letzten Partie gegen den Niederösterreicher Fabian Fritz mit 1:3 geschlagen geben. In der Hauptrunde der besten 32 Spieler traf er auf seinen Angstgegner Boban Mirkovic von SVSNÖ. Es entwickelte sich, wie befürchtet ein ganz enges Match, wobei Tobias die ersten 3 Sätze knapp verlor. Satz 4 und 5 ging an den 13-jährigen Langenzersdorfer. Doch im 6 Satz konnte Mirkovic mit gekonnt starkem Block und Konterspiel Tobias 11:9 besiegen.
Neben der guten Leistung im Mix-Doppel, in dem er wie beschrieben mit Partnerin Milena Erak ins Viertelfinale einzog, konnte sich auch sein Doppel Burschen durchaus sehen lassen. Tobias wurde mit Boban Mirkovic zusammen gelost. Trotzdem sie noch nie zusammen Doppel gespielt haben, zogen sie mit einem 3:1 Sieg gegen Malle/Pacher unter die besten 8 U15-Doppel Österreichs ein. Dort fand man im als Nummer 3 gesetzten Duo Enz/Grünsteidl ihre „Meister“. Tobias blieb dieses Jahr ein Podestplatz verwehrt. Seine Leistung entsprach jedoch den in ihm gesetzten Erwartungen. Er war mit seinen beiden geteilten 5 Plätzen in den Doppelbewerben auch der erfolgreichste männliche U15 Vertreter Wiens, auch wenn diese Leistung leider auf der Homepage seines Landesverbandes keine Erwähnung im Bericht der aktuellen Wiener Kadertrainerin gefunden hat.
Obmann Markus Geineder, der zuhause fest die Daumen gedrückt hatte, war von den Ergebnissen angetan: „Ein Podiumsplatz bei Österreichischen Meisterschaften ist immer etwas Besonderes und keine Selbstverständlichkeit. Milena hat sich diese Platzierung durch harte Trainingsarbeit redlich verdient. Tobias hat alle Erwartungen, die ich in ihm gesetzt habe, erfüllt. Für beide wäre natürlich noch ein klein wenig mehr möglich gewesen, aber hier hätte wirklich alles passen müssen. 1 Podestplatz und 3 Mal Viertelfinale ist eine mehr als zufriedenstellende Bilanz für uns Langenzersdorfer!“

Text: Markus Geineder
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