04.08.2016, 08:14 Uhr

NÖGKK Gmünd gibt Tipps: Gut versichert beim Studium

(Foto: shutterstock)
Im Herbst startet an den Universitäten und (Fach-)Hochschulen das neue Wintersemester. Wie lange Studentinnen und Studenten in der gesetzlichen Krankenversicherung bei den Eltern mitversichert sind bzw. welche Möglichkeiten es danach gibt, darüber informiert die NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK).
Kostenlos mitversichert bis 27
„Kinder sind automatisch bis zum 18. Lebensjahr mit den Eltern kostenlos mitversichert. Damit sie dann nicht unbemerkt aus dem Versicherungsschutz fallen, informieren wir die Eltern rechtzeitig schriftlich über das Ende der Mitversicherung. Wer danach eine Schule oder Universität besucht, ist bis zum 27. Lebensjahr beitragsfrei mitversichert“, weiß NÖGKK-Service-Center-Leiter Wolfgang Ebert. Wird für das Kind noch Familienbeihilfe bezogen, verlängert sich automatisch die Mitversicherung. Besteht kein Anspruch auf Familienbeihilfe, müssen eine Schulbesuchs- oder Studienbestätigung sowie ein Studienerfolgsnachweis bzw. im 2. Abschnitt ein Nachweis über das positive Ablegen der 1. Diplomprüfung vorgelegt werden. Ab einem Masterstudium genügt die Vorlage einer aktuellen Fortsetzungsbestätigung.

Weitere Möglichkeiten

NÖGKK-Service-Center-Leiter Wolfgang Ebert : „Wer die Voraussetzungen für die Mitversicherung nicht mehr erfüllt und auch sonst keinen gesetzlichen Krankenversicherungsschutz hat, kann sich bei der NÖGKK freiwillig versichern lassen.“ Die Selbstversicherung für Studentinnen und Studenten kostet heuer monatlich 55,40 €. Wer neben dem Studium jobbt und nicht über 415,72 € (Geringfügigkeitsgrenze 2016) verdient, ist nur unfallversichert und kann sich in der Kranken- und Pensionsversicherung um monatlich 58,68 € selbst versichern lassen.
Unter www.noegkk.at kann man mittels Online-Ratgeber rasch ermitteln, ob man die Voraussetzungen für diese Selbstversicherungen erfüllt.

Studium im Ausland

NÖGKK-Service-Center-Leiter Wolfgang Ebert rät: „Wer im Ausland ein Studium oder eine Ausbildung machen will, sollte sich rechtzeitig bei uns über den richtigen Versicherungsschutz und den Leistungsumfang im jeweiligen Land informieren. So kann man böse Überraschungen vermeiden.“
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