16.04.2016, 18:54 Uhr

Hightech im Ernstfall

Durch ein Notstromaggregat ist diese Bezirkswarnzentrale autark. (Foto: Florian Kollmann)

Am letzten Stand der Technik ist die Bezirkswarnzentrale nach dem Neubau der Trauner Feuerwehr.

BEZIRK (nikl). Ob eine Hochwasserkatastrophe, ein Chemieunfall oder der Absturz eines Flugzeugs: Die Bezirkswarnzentrale Linz-Land ist als Alarmierungs- und Koordinationsstelle die Kommandozentrale zur Koordierung der Einsatzkräfte. Und das für einen Bezirk wie Linz-Land mit 144.997 Einwohnern.

Zusammen mit der Einsatzzentrale der Trauner Feuerwehr wurde die Bezirkswarnzentrale in einem Raum auf neue Beine gestellt. Räumlich als auch technisch getrennt sind die beiden Stationen durch zwei gleichwertige Leitstellentische. Diese sind jeweils höhen- und neigungsverstellbar und ermöglichen ein komfortables Arbeiten der einzelnen Einsatzkräfte.

Autarkes Arbeiten möglich

Beide Arbeitsplätze in der Einsatzzentrale bieten zwei unabhängige Computer mit je zwei Bildschirmen sowie eine Telefonanlage, Funkgeräte, die WAS-Alarmierungsendstelle und die gesamte Haustechnik. Darüber hinaus wurden beide Arbeitsplätze durch ein 65-Zoll-„Smartboard“ ergänzt. Dieses visualisiert elektronisch einen virtuellen Bildschirm. Zusätzlich kann darauf gleichzeitig mit zwei Eingabestiften, ähnlich wie auf einem Flipchart, digital gearbeitet werden. Eine perfekte Lösung, etwa zur Lagekartenführung.

Lagekarte am Smartboard

Das Smartboard ist mit einem Beamer im Stabsraum verbunden, wodurch man die in der Bezirkswarnstelle geführte Lagekarte dem Stab zur Verfügung stellen kann.
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