16.06.2016, 08:38 Uhr

Verteidigungsminister Peter Doskozil lässt Militärmusiker aufatmen

Die Militärmusik Oberösterreich unter Leitung von Vizeleutnant Josef Strasser im vergangenen Jahr beim Burggartenkonzert in Wels. (Foto: BMLVS/Simader)
HÖRSCHING (red). Sämtliche Militärmusiken aller Bundesländer werden bis Ende 2016 wieder komplett sein und ihre volle Sielfähigkeit zurückerlangen. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil nahm die im vergangen Jahr vorgenommenen Reduktion der Militärmusiken zurück. Damit wird die Militärmusik Oberösterreich in Zukunft über einen Kapelmeister, 15 Unteroffiziere und 30 Wehrpflichitge verfügen können.

"Macht Grundwehrdienst attraktiver"

Militärkommandant Generalmajor Kurt Raffetseder zeigt sich zufrieden mit der Entscheidung des Ministers. „Wir setzten dort fort, wo wir vergangenen August aufgehört haben. Wehrpflichtige können sich wieder zusätzlich zu den sechs Monaten Grundwehrdienst für weitere sieben Monate verpflichten und verbringen somit dreizehn Monate bei der Militärmusik. Dies ist sicherlich eine Maßnahme zur Attraktivierung des Grundwehrdienstes bei der Militärmusik. Wie bisher können sich natürlich auch Frauen zur Militärmusik melden“, betont Raffetseder.

Wichtiger kultureller Faktor

Die Änderung wird kostenneutral sein, heißt es aus Bundesheerkreisen, bringt aber einen unbezahlbaren Mehrwert für das Österreichische Bundesheer und Österreichs Kultur. Die Österreichische Militärmusik sei von großem kulturellem und gesellschaftlichem Wert. Sie stelle nicht nur einen wichtiger Bestandteil der Traditionspflege im Österreichischen Bundesheer dar, sonder sei auch ein wesentlicher Träger für den Nachwuchs der zivilen Musikkapellen.

Modernste Ausbildung

Die Militärmusik Oberösterreich bezog im Jahr 2012 ein komplett neues Musikgebäude mit Orchesterprobesaal, diversen Registerproberäumen, Einzelübungskojen sowie Kanzlei- und Sozialräumen. Die neue Militärmusik Oberösterreich verfügt somit über modernste, zeitgemäße Ausbildungsinfrastruktur.
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