09.05.2016, 11:05 Uhr

Zur Halbzeit ist schon feiern angesagt

v. l. n. r.: Anton Karner (HABAU), Bürgermeister Klaus Luger, LH-Stv. Thomas Stelzer, Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger, Friedrich Wiltschko, Karl Kletzmaier, Gerold Letzbor (alle Donaulände Invest GmbH). (Foto: Krügl)
Im diesmal nicht ganz so eleganten Ambiente des Roh(zu)baus der Oberbank bot die Gleichenfeier einige Gelegenheiten, die bisherigen Leistungen der Verantwortlichen und Akteure zu würdigen. Generaldirektor Franz Gasselsberger begrüßte gemeinsam mit den Vorstandskollegen Josef Weißl und Florian Hagenauer Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer, den Linzer Bürgermeister Klaus Luger, Gerald Letzbor von der l-bau-engineering, Anton Karner von der HABAU, das Architektenduo Kneidinger und die Spezialisten des Baustellen-Teams.
Projekt auf Schiene
Gerold Letzbor hob die rasche Abwicklung der Genehmigungsverfahren und die hervorragende Koordination der beteiligten Firmen hervor, die das Projekt trotz einiger Probleme den Zeitrahmen nicht überschreiten ließen. So kamen die Arbeiter angesichts überraschend auftauchender Restfundamente früherer Gebäude oder einer Asbestverseuchung gehörig ins Schwitzen. Ende März 2017 soll das multifunktionale Haus schlüsselfertig – mit 270 Garagenplätzen, 12 000 m2 Nutzfläche, 14 000 m3 Beton und über 1,5 Millionen Tonnen Stahl in energieeffizienter Bauweise – übergeben werden. Im Sommer soll der Umzug von 400 Oberbank-MitarbeiterInnen erfolgen.
Neues Wahrzeichen an der Donaulände
Franz Gasselsberger erinnerte daran, dass bereits sein Vorgänger Hermann Bell mit dem technischen Zentrum den Grundstein für die Standortverlegung vom Hauptplatz an die Donaulände legte. Er wies auch darauf hin, dass Investitionen dieser Dimension in diesen Tagen nicht üblich seien.
Klaus Luger betonte, dass die Oberbank nun gemeinsam mit dem Lentos und dem Brucknerhaus eine architektonische markante Zeile bilde. Unter anderem dankte er auch dafür, die Aufträge lokalen Anbietern und somit die Wertschöpfung der Region überlassen zu haben.
Thomas Stelzer lobte das Vorhaben als Statement für entschlossenes Anpacken. Den geplanten oberirdischen Verbindungsteil zwischen dem alten und dem neuen Komplex bezeichnete er als Gegenstück zur venezianischen Seufzerbrücke als Jubelbrücke.
Anton Karner vom Generalunternehmer HABAU stellte erleichtert fest: "Dachgleiche geschafft und die Geldmittel haben gereicht!" Seine bildhaften Vergleiche beeindruckten die Zuhörer: mit 37.900 Decken und Wände könne man eine Fläche von 600 Fußballplätzen auslegen, 1,5 Millionen Bewehrungsstäbe würden als 12 Meter lange Stangen von Linz 2.100 Kilometer nach Lissabon reichen.
Zum Abschluss lieferte "Urviech" Walter den Gleichenspruch in Form herzhaft deftiger Gstanzln und überraschte mit einer Riesentorte, in Gestalt des neuen Zubaus, die Anwesenden.
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