18.04.2016, 17:42 Uhr

ADM-Volleys: Zwei geile und drei schlechte Sätze

(Foto: ADM)

Erneut mussten sich die ADM-Girls am Samstagabend in einer Fünf-Satz-Partie knapp mit 2:3 geschlagen geben.

LINZ (afl). Dieses Mal endete das Spiel zugunsten des Teams von Askö Linz Steg. Die knappe Niederlage wirkt sich zwar nicht auf die Tabelle aus, die ADM bleibt wie erwartet Zweiter und spielt nun um Platz 3, doch ist es bereits die dritte Niederlage in einem Fünf-Satz-Spiel im Frühjahrsdurchgang für die Linzerinnen. „Wir haben Satz 2 und 3 je mit 25:11 gewonnen, da müssen wir den Sack im vierten Satz zumachen und dürfen nichts mehr anbrennen lassen“, so Trainerin Karin Pramer selbstkritisch.

Auf und ab

Insgesamt war es ein sehr wechselhaftes Match, bei dem die ADM-Volleys zuerst schlecht ins Spiel kamen, was sich unter anderem an den fünf Servicefehlern im ersten Satz zeigte. Mit 22:25 ging dieser an Linz Steg. Der zweite und dritte Satz waren dann allerdings eine eindeutige Angelegenheit mit je 25:11. Service- und angriffsstark spielte die Mannschaft nun kompakt und kompromisslos. 
Kapitänin Eva Kreinecker, die im zweiten Durchgang eine Serviceserie mit 13 (!) Services zum 18:5 hinlegte, nach dem Spiel: „Die Sätze 2 und 3 waren einfach nur geil!“
Doch in Satz 4 riss die Erfolgssträhne leider ab, die Stegerinnen kamen besser ins Spiel, blockten stärker und die ADM-Girls hatten einige Schwierigkeiten in der Blockdeckung und mit geschupften Bällen. Es wollte nichts mehr so richtig gelingen.

Spielerinnen selbstkritisch

„Ich bin mit meiner Leistung heute nicht zufrieden!“, so Aufspielerin Mani Hoflehner, die es oft auch aufgrund von schlechter Verteidigung im vierten und fünften Satz schwer hatte. Mit 25:19 holten sich die Gäste Satz 4.
Der fünfte Satz war eine knappe Angelegenheit, die ADM-Fans taten zwar lautstark ihr Bestes, um ihre Mannschaft zum Sieg zu bringen, aber schlussendlich gewann der Gegner den Satz knapp mit 15:12.
Wieder einmal war Außenangreiferin Maxi Humenberger Topscorerin mit 21 Punkten, doch auch sie war nicht recht zufrieden mit dem Spiel: „Wir haben heute schlecht zusammengespielt und uns zu wenig ausgeholfen.“

Platz drei im Visier

Nichtsdestotrotz liegen die ADM-Volleys nach einem guten Frühjahrsdurchgang nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Ybbs/Melk und sind voll auf Kurs für das erklärte Saisonziel: den 3.Platz. In den beiden noch ausstehenden Spielen heißt der Gegner nun Union Südstadt, am 23.4. sind die ADM-Girls zu Gast in Wien, am 30.4. findet das letzte Spiel gegen die Wienerinnen in der Diesterwegschule statt.
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