06.10.2016, 13:15 Uhr

Ein Lehrberuf, der viele Fragen aufwirft

Anders als bei gewöhnlichen Berufen, bedarf die Druckvorstufentechnik einer Erklärung.

ENGERWITZDORF. Dieser Beruf erfordert einen ausgeprägten Farbsinn, gestalterische Fähigkeiten, technisches Geschick sowie Teamfähigkeit.
Wie der Name schon verrät, handelt es sich dabei um eine Beschäftigung, die vorwiegend in Druckereien ausgeübt wird. Die Lehrzeit beträgt 3 ½ Jahre, da dieser Lehrberuf ein umfangreiches Aufgabengebiet abdeckt.
Die Hauptaufgabe der Druckvorstufentechniker liegt darin, von Kunden oder Agenturen zur Verfügung gestellte Daten für den Druck am Computer aufzubereiten. Darunter fallen Aufgaben wie fehlerhafte Daten zu überarbeiten, auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und an den jeweiligen Druckfarbraum (CMYK) anzupassen. Je nach Druckart (Offset-, Sieb-, Digitaldruck u. v. m.) ist auch der Bedruckstoff (Papier, Klebepapier, Stoffe, u. v. m.) zu beachten.

Offset- und Digitaldruck

Im Offsetdruck werden die Seiten auf einen Druckbogen montiert, um diese anschließend – auf die gängigste Art – im Belichter (CTP) auf die Druckplatten zu bebildern. Beim Digitaldruck werden keine Platten benötigt, da die Daten direkt an die Maschine übermittelt werden. Nicht selten kommt es vor, dass die Druckvorstufentechniker auch ihre Fertigkeiten im gestalterischen Bereich unter Beweis stellen müssen. Somit sind wichtige Programme wie InDesign, PhotoShop und Illustrator zu beherrschen. Auch das Einscannen von Bildern und Dokumenten gehört zu den Arbeitsschritten, die ein Druckvorstufentechniker zu tätigen hat. Nach jedem fertigen Auftrag sind schlussendlich die Daten abzuspeichern und sicher zu verwahren.
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