27.09.2016, 15:19 Uhr

Rund drei Stunden suchen die Bauern und ihre Helfer auf bis zu 2.600 Höhenmeter nach ihren Tieren.

Langer Masche für kurze Beine

"Besucher werden gebeten, aus Rücksicht auf die Schafe keine Hunde ins Hüttendorf mitzunehmen und dem Personal vor Ort Folge zu leisten", sagt Josef Schreilechner, Amtsleiter und selbst als Bauer am Schafabtrieb beteiligt. "Die Bauern und ihre Helfer treffen sich um 6.30 Im Hüttendorf und beginnen den Aufstieg zu den Almen", gibt Schreilechner Einblick in den Ablauf des Schafabtriebs. "Mehrere Stunden muss auf ca. 2.300 Höhenmetern nach den Tieren gesucht werden, die in den Kesseln zu Herden zusammengetrieben werden. Dann beginnt für alle der Abstieg."

Ausreißer finden

Natürlich versucht jeder Bauer all eine aufgetriebenen Schafe zu finden – "häufig müssen wir aber weitere Male aufsteigen um abgängige Tiere zu suchen, die auch auf der steirer Bergseite sein können", so Schreilechner, der die gute Zusammenarbeit mit Jägern und Wanderern lobt, die immer wieder Aufenthaltsorte von Schafen melden.
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