06.06.2016, 09:51 Uhr

Lungauer Bergrettungen trainiert die Seilbergung

(Foto: Bergrettung Tamsweg / Kocher)

Burg Finstergrün ist Schauplatz der Ortsstellen-übergreifenden Übung der Bergrettungen.

Das unwegsame Gelände, dicht bewaldet, steil und felsdurchzogen, war in Vergangenheit leider schon einige Male Einsatzort der Bergrettung. Nun war das Gebiet hinter der steinernen Burg Finstergrün in Ramingstein perfekter Schauplatz für die diesjährige Sommer-Bezirksübung der Lungauer Ortsstellen.

Erste Hilfe und Berge-Praxis

Im Stationsbetrieb standen für die Kameraden aus den vier Ortsstellen, allen voran wohl die Erste Hilfe, jedoch auch die Berge-Praxis im Vordergrund. Verletztenrettung am Seil nach oben und unten aus einer steilen Felswand sowie auf-prosiken und abseilen im schroffen Gelände beim alten Bergwerksstollen in der Siebenschläferwand waren die Herausforderungen.

Übungsverlauf zufriedenstellend.

„Die Ausbildungsarbeit, die in den Ortsstellen geleistet wird, ist ausgezeichnet. Das hat jeder Kamerad hier bei der Bezirksübung bewiesen. Ich darf behaupten, dass der Ausbildungsstandard in der Bergrettung Lungau sehr hoch ist“, resümiert der neue Bezirksleiter Hannes Kocher. Hervorzuheben sei außerdem das Zusammenspiel zwischen den Einsatzleitern, erfahrenen Bergrettern und Sanitätern sowie den jungen, ambitionierten Kameraden, in bzw. mit bereits abgeschlossener Ausbildung.

Dank an Burgvogtin

Die Bezirksübung wurde diesmal von der Ortsstelle Tamsweg, mit Ortsstellenleiter Hagen Bogensperger, ausgerichtet. Ein herzliches Dankeschön an Burgvogtin Anna Emig für das herzliche Willkommen und beste Bewirtung im Anschluss an die Übung auf Burg Finstergrün.
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