04.10.2016, 11:02 Uhr

Melker sind die Pechvögel

Doris Reiterer mit dem ersten Plakat der Lotto-Gesellschaft. Damals ging es um 6.5 Millionen Schilling.

Die Geburtstage der Enkerl, die Hausnummer oder der Quicktipp - seit 30 Jahren spielt der Bezirk Melk Lotto. Mit mehr oder weniger Erfolg.

BEZIRK. In 2.552 Lotto-Ziehungen wurden 2.845 Sechser erzielt, 14 davon in unserem Bezirk. Vergleicht man die Zahl der Lotto-Sechser mit der Zahl der Einwohner, dann liegt Melk an 108. Stelle in Österreich.
Wir haben uns im Bezirk umgehört, wer mit welcher Strategie versucht ans große Geld zu kommen.

Erste Lottostelle im Bezirk

"Wir sind nicht nur eine der ersten Trafiken im Bezirk gewesen, welche als Lottoannahmestelle fungierten, wir spielen auch schon seit knapp 30 Jahren Lotto", erzählt Christian Reiterer. Dabei sind die Zahlen immer gleich geblieben – unter anderem die Geburtstage in der Familie. Mit mäßigem Erfolg.
Dafür durfte man schon mal mit einem Senior über einen größeren Gewinn jubeln. "Der höchste Betrag, den unsere Maschine anzeigte, war ein Joker-Gewinn von über 100.000 Schilling", so Doris Reiterer.

"Wechsle alle paar Mal"

99.300 Euro weniger gewann der Melker Ernst Singer sen. "Vor etlichen Jahren hab ich mal ein paar Richtige beim Joker gehabt", so der Pensionist voller Stolz. "Aber eigentlich hab ich bis jetzt mehr verspielt als gewonnen", fügt er lachend hinzu.
Dabei wechselt seine Strategie fast mit jeder Ziehung. "Entweder spiel ich mit Quicktipp oder mit meinen Zahlen. Die variieren aber auch mit der Zeit. Dabei ist immer eine Zahl dabei, die mit meiner Familie zu tun hat", sagt der Melker abschließend.
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