30.08.2016, 09:37 Uhr

Christophorus 16 trainiert im Oberwarter Luftraum nächtliche Flugrettungen

(Foto: Stefan Kainer)

Die ÖAMTC-Notarzthubschrauber können und dürfen nachts fliegen.

OBERWART. Das passiert gerade im Winter sehr oft, wenn die Crew noch knapp vor Dienstschluss zu einem Einsatz alarmiert wird. In der Dämmerung geht es zum Notfallort und bei Dunkelheit dann zum beleuchteten Landeplatz des Krankenhauses und zurück zum Stützpunkt. Dafür verfügen alle Piloten über eine Nachtflugberechtigung.

Gute Sicht in der Dunkelheit

Zukünftig wird die ÖAMTC-Flugrettung zur Erhöhung der Flugsicherheit bei Dunkelheit auch Nachtsichtgeräte (Night Vision Goggles) einsetzen. Diese Geräte bieten der Besatzung die Möglichkeit, auch bei vollständiger Dunkelheit Hindernisse wie Stromleitungen, Masten oder Windräder zu erkennen. Auch Wetteränderungen, wie aufziehender Nebel oder Schlechtwetterfronten, können frühzeitig erkannt und umflogen werden.

Nächtliche Übungseinsätze

Der Einsatz der NVGs muss jedoch gut trainiert werden. Zwischen dem 12. und 18. September werden nun die Piloten und Flugretter des Christophorus 16 mit der neuen Technologie in Theorie und Praxis vertraut gemacht. Zum Zwecke von Schulungsflügen wird der Flugbetrieb an den genannten Tagen bis maximal 23 Uhr verlängert. Die ÖAMTC-Flugrettung ersucht daher um Verständnis für allenfalls zusätzlich auftretenden Lärm.
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