18.03.2016, 14:57 Uhr

Bewusstsein für regionale Lebensmittel stärken

Schülerinnen der 1a der NMS St. Jakob i. Def. mit Direktor Wilhelm Veider und Bäuerin Rosi Grimm (Foto: LK Tirol)

Praxisorientierter Unterricht: Das Projekt „Landwirtschaft macht Schule“ legt in seiner neuen Lehreinheit den Fokus auf die Vorteile regionaler Lebensmittel.

OSTTIROL (red). Wann hat welches Obst Saison? Woher kommt mein Gemüse? Und wie sieht es mit meinem ökologischen Fußabdruck aus? Diese und noch viele weitere Fragen werden im Rahmen einer „Landwirtschaft macht Schule“-Projektstunde gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Neuen Mittelschulen in ganz Tirol beantwortet. Unterstützt wird diese erfolgreiche Initiative des Ländlichen Fortbildungsinstitutes (LFI) von der Agrarmarketing Tirol, der Landwirtschaftskammer und dem Land Tirol.

Um die Rolle von ‚Landwirtschaft macht Schule‘ weiß auch Agrarmarketing Tirol- Geschäftsführer Wendelin Juen. Neben der Bewusstseinsbildung für mehr Wertschätzung regionaler Lebensmittel, ist für Ihn noch ein weiterer Aspekt von zentraler Bedeutung: „Die Schüler von heute sind Konsumenten, Produzenten und Verkäufer von morgen. Mehr als 20 % der Kinder und Jugendlichen in Österreich sind krankhaft übergewichtig oder fettleibig. Hauptgründe dafür sind zu wenig Bewegung und falsche Ernährung. Hochverarbeitete Lebensmittel und zuckersüße Limonaden liefern zu viele Kalorien. Bewusste und gesunde Ernährung ist daher besonders für Jugendliche eine wichtige Gesundheitsvorsorge. Einfache, wenig verarbeitete Lebensmittel aus der Region schmecken gut und tun uns gut. Die Bäuerinnen informieren darüber und machen einfache, regionale Lebensmittel wieder attraktiv“ hebt Juen hervor.
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