23.03.2016, 14:59 Uhr

Maßnahmen zur Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs im Mühlviertel

(Foto: Privat)
MÜHLVIERTEL. Verkehrs-Landesrat Günther Steinkellner (FP) präsentierte am 16. März die "Gesamtverkehrsplanung Oberösterreich" und stellte damit Maßnahmen im öffentlichen Verkehr 2016 vor.

Dabei kommt es im Mühlviertel zu folgenden Verbesserungen:

Bahn:

Auf der Mühlkreisbahn besteht in der Frühspitze ein dichter Takt (zumindest Viertelstundentakt), der grundsätzlich auch noch Fahrgastkapazitäten aufweist. Zur Erhöhung der Platzkapazitäten in der Morgenspitze wird der Zug 05:08 Uhr ab Aigen Schlägl, Linz Urfahr an 06:45 Uhr seit der Brückensperre mit einem zweifachen Triebwagen geführt, die Platzanzahl daher verdoppelt.

Auch auf der Summerauer Bahn besteht in der kritischen Zeit ein gutes Zugangebot. In der nachfragestärksten Zeit wird ab 4. April ein zusätzlicher Zug ab St. Georgen (Ankunft Linz 07:05 Uhr) eingesetzt.

Diese Maßnahmen werden vom Land bei der ÖBB bestellt und aus dem Verkehrsressort finanziert, die Kosten belaufen sich auf ca. 90.000 Euro.

Regionalbus:

Linienausweitung der Schnellbuslinie 399 Linz/JKU - Hagenberg im Mühlkreis/Softwarepark (sog. „Unishuttle“). Hier verkehrte bisher zwischen Hagenberg und der JKU Linz von Mo-Fr an Schultagen ein Bus. Mit einem zusätzlichen Fahrzeug wird die Linie im Norden bis Götschka und in Linz bis zum Busterminal verlängert, wobei ab der JKU die Kurse beschleunigt über die A7 und die Prinz-Eugen-Straße bzw. den Europaplatz geführt werden. Damit ist eine Anbindung der Universitätsklinik möglich. Weiters soll der Verkehr künftig auf Mo-Fr (an Werktagen) ausgeweitet werden.

Es werden drei zusätzliche Schnellbusverbindungen zwischen Freistadt und Linz eingeführt. Dies geschieht unter Einbindung von Neumarkt im Mühlkreis und der Einführung ergänzender Verbindungen im Raum Linz – Gallneukirchen sowie Linz – Eidenberg. Damit wird es auch möglich, ca. 15 weitere Kurse zwischen Gallneukirchen – Linz sowie entlang der A7/B124 zu beschleunigen, wobei je Kurs Reisezeitersparnisse im Ausmaß von 10 – 20 Minuten erzielt werden können.

Die Bestellkosten betragen rund 455.000 Euro jährlich. Einführungstermin ist der 1. August 2016. Diese Fahrplanänderungen stellen einen Teil einer umfassenden Änderung des Regionalverkehrs im Raum Freistadt dar. Dabei wird der Fahrplan auch auf einzelnen peripheren Linien ausgedünnt, um Umschichtungen auf die stärker nachgefragten Relationen zu ermöglichen.
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