09.05.2016, 15:24 Uhr

"Mehr als die Hälfte pendelt"

Wer nach St. Pölten pendelt, dem steht die Bahn als Alternative zur Verfügung. Heute ist man vier Minuten schneller als noch letztes Jahr. (Foto: Archiv)

Arbeiterkammer NÖ zeigt in aktueller Studie, dass seit 2014 erstmals mehr als die Hälfte pendelt.

PIELACHTAL (red). Die AKNÖ untersucht bereits seit 25 Jahren im Fünfjahresrhythmus die Entwicklung der Pendlerzahlen. Aktuell pendelt mehr als die Hälfte der berufstätigen Niederösterreicher in einen anderen Bezirk oder in ein anderes Bundesland zur Arbeit – doppelt so viele wie bei der ersten Untersuchung. Nur ein Viertel findet einen Arbeitsplatz in der Wohngemeinde.
In Niederösterreich gibt es aktuell mehr als 36.000 P&R-Stellplätze und rund 23.000 Zweirad-Plätze rund um die Bahnhöfe und die Haltestellen des öffentlichen Verkehrs (Bus und Bahn). Im Zeitraum Herbst 2012 bis zum Frühjahr 2016 wurden in Summe rund 3.000 befestigte Pkw-Stellplätze und rund 1.800 Zweirad-Stellplätze errichtet, darunter auch ein Parkdeck in St. Pölten.

Im Tal wird gependelt
Der Bezirk St. Pölten Land verzeichnet das drittstärkste Wachstum punkto Einpendlern von ganz Niederösterreich. Bei den Pendlern wird zwischen Auspendlern und Einpendlern unterschieden. Erstere gibt es im Bezirk 15.361 und Zweitere 24.174 Personen. Die Zahl der Arbeitsbevölkerung (61.618 Personen) steigt (12,9%) und die der wohnhaft Beschäftigten steigt (4,3%) ebenfalls. Auch die Zahl der Auspendler (9,9%) steigt überdurchschnittlich an.

Fahrgastanstieg Maz-Bahn
Viele Autofahrer kennen die Situation - wenn man zu den Stoßzeiten auf der Bundesstraße 39 unterwegs ist, kommt es zu einem hohen Verkehrsaufkommen. Darum bildet die Mariazellerbahn eine gute Alternative zum eigenen PKW. Vor allem seit der Fahrplanwechsel im Dezember 2015 erfolgte und damit eine Fahrzeitverkürzung von 40 Minuten pro Woche einherging, ist das Pendeln auf Schienen noch attraktiver. „Dank zahlreicher Modernisierungsmaßnahmen entlang der Strecke konnten wir die Fahrzeit zwischen St. Pölten und Laubenbachmühle um vier Minuten verkürzen. Das bedeutet für jeden Pendler eine Zeitersparnis von 40 Minuten pro Woche“, erklärt dazu Verkehrslandesrat Karl Wilfing. Erst im Jänner freute sich die Mariazellerbahn im Vorjahresvergleich über ein Fahrgastplus von 7 Prozent (das waren 33.000 Fahrgäste mehr).

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