11.08.2016, 09:56 Uhr

120 internationale Starter beim dreiteiligen Rennwochenende im Bike Park Wagrain

Zum Auftakt stand für die Athleten ein Downhill Bewerb von der Mittelstation Flying Mozart in Wagrain am Programm. (Foto: Bergbahnen Wagrain/Voitl)
WAGRAIN (aho). Am vergangenen Wochenende ging das einzigarte Symphony Jam Session Rennwochenende mit drei verschiedenen Rennmodi im Bikepark in Wagrain erfolgreich über die Bühne.120 internationale Fahrer, darunter auch das "who is who der Österreichischen Downhill Elite, gingen in beinnahe allen Altersklassen an den Start.

Am Samstag startete das Rennen mit dem Downhill von der Mittelstation Flying Mozart. Durch den Niederschlag vom Vortag war die Strecke höchst anspruchsvoll und forderte den Fahrern ihr ganzes Können ab. Andreas Kolb konnte wie im Vorjahr bereits im ersten Lauf mit der Tagesbestzeit den Grundstein für seinen anschließenden Sieg bei den Herren legen.
Im zweiten Durchgang ging es auf der namensgebenden Strecke „Symphony“ um den Style und Air Time. Bei den Junioren ging der erste Platz an Lukas Gahr aus der Steiermark, bei den Masters an Max Schuster und bei den Damen holte sich Helene Fruhwirt aus Wien den Sieg.

Nach dem Symphony Air Race hieß es am Abend beim zweiten Bewerb dann „pumpen“: Die Athleten mussten ihre Räder am 50 Meter langen Rundkurs über die verschieden Wellen und Kurven mit Körpereinsatz durchpumpen. Die Geschwindigkeiten, die die Fahrer mit dieser Technik erzielten, brachte die Zuseher zum Staunen.
Erfreulich war das Ergebnis auch aus heimischer Sicht: Kids aus Wagrain, die am Vortag das Kids Training absolvierten, sind beim Rennen bereits auf das Podest gefahren. Etwa Martina Emberger, die sich den zweiten Platz in der Kids Klasse hinter Julian Kupetzius und vor Celine Schütz sicherte.
Der erste Platz bei den Herren ging an Manuel Widmann aus Bad Goisern, bei den Damen an Helene Fruhwirth aus Wien, an David Hochfelsner bei den Youngsters Boys und Maja Atkinson, die aus Großbritannien anreiste.

Das letzte der drei Rennen fand am Sontag statt. Beim „Chainless Fun Race“ kam es darauf an, zwei Durchgänge möglichst gleichmäßig zu fahren – und das ohne Kette am Bike. Den ersten Platz holte sich Patrik Hlobil aus der Schweiz, der mit nur 0,11 Sekunden Differenz zwischen dem ersten und zweiten Durchgang zeigte, was Gleichmäßigkeit bedeutet.
Als besonderes Highlight heizte der 18-jährige Newcomer Deejay Luke K aus dem Pongau allen Bikern und Besuchern ordentlich ein.
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