11.10.2016, 09:41 Uhr

Faustball-Europapokal: Sechs St. Veiterinnen feiern Salzburgs bestes Ergebnis

Von links: Hubert Stadlbauer (Trainer), Anna-Lena Schwarzenberger, Nicole Niederreiter, Lina Ammerer, Aenea Rindler, Elena Doppler, Lara Lackner und Hannah Fischer. (Foto: Foto: Gappmaier)
REICHENTHAL (aho). Die Salzburger Faustball-Landesauswahl der Mädels U14 gewann beim Jugendeuropapokal in Reichenthal sensationell die Silbermedaille. Im siebenköpfigen Team waren gleich sechs St. Veiterinnen vertreten. Sie dürfen damit die beste Platzierung aller Zeiten für Salzburg bejubeln.

40 internationale Teams

Mit viel Selbstvertrauen aus der Salzburger Landesmeisterschaft, wo die Mädels ungeschlagener Tabellenführer sind, reiste die Mannschaft nach Reichenthal. Bis auf Elena Doppler waren alle zum ersten Mal bei dem größten Jugendturnier Europas dabei. Das gesamte Turnier, welches in den Klassen U14 und U18 männlich und weiblich gespielt wurde, umfasste 40 Teams aus Österreich, Deutschland, Italien und aus der Schweiz.

Ziel weit übertroffen

"Unser Ziel war es, den einen oder anderen Sieg zu feiern und vor allem an Erfahrung zu gewinnen", sagt der St. Veiter Trainer Andreas Gappmaier. "Dass es dann nach dem packenden Kampf im Halbfinale sogar für den Finaleinzug gereicht hat, war unglaublich."
Auswahlen aus Niedersachsen, Schwaben, Bayern, Vorarlberg, Zürich-Schaffhausen, St. Gallen-Appenzell, Thurgau und Südtirol konnte das Salzburger Team alle hinter sich lassen. Einzig den Favoriten Oberösterreich konnten die Mädels im Finale nicht besiegen. Dennoch boten sie den Rivalinnen einen großen Kampf.

Historisches Ergebnis

Es war dies erst die dritte Medaille, die Salzburg als Auswahl bei diesem Bewerb
gewinnen konnte. Zweimal hatte es zuvor eine Bronzemedaille gegeben. Mit der Silbermedaille eroberten die Faustball-Mädels nun ein historisches Ergebnis: Sie schafften die beste Platzierung, die je eine Salzburger Mannschaft beim Jugendeuropapokal erreichen konnte.
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