20.03.2016, 19:10 Uhr

Sozialpreis 2016 geht an Reinhard Heiserer

Geschäftsführender Präsidenten Paul Strolz
Die Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach hielt am Samstag, dem 19. März 2016 ihre Bruderschaftsversammlung ab. Bruderschaft besteht aus freiwilligen Mitgliedern und dem Bruderschaftsrat. Dieser setzt sich zusammen aus dem Landeshauptmann von Tirol als Schirmherr, dem Bischof von Innsbruck als Präses und dem geschäftsführenden Präsidenten Paul Strolz.
Die feierliche Eröffnung fand um 19:00 Uhr mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Dekan Mag. Franz Neuner statt, anschließend um 20:00 Uhr fand sich die im Bichlbacher Dorfheim zum Festakt ein.
In seiner Ansprache erläuterte Strolz, was in den vergangenen Monaten seiner Amtszeit bewegt werden konnte und fand auch einige Worte zu künftigen Aktivitäten. So soll etwa die in Österreich einzigartige Zunftkirche künftig mehr beworben werden und so einem breiteren Publikum zur Verfügung stehen.
Die anschließende Festansprache hielt Ing. Reinhard Heiserer. Der gebürtige Pflacher und Mitgründer von Jugend Eine Welt hielt einen leidenschaftlichen Vortrag zum Thema "Heimat fremde Heimat" Entwicklungsprojekte - wie sie funktionieren können. Dabei zeigte Heiserer auf wie die aktuelle Situation auf unserer Erde und der fortgeschrittenen Globalisierung sich für ihn darstellt. Er zeigt unmissverständlich auf, dass wir längst Handlungsbedarf haben. Woher kommen unserer Konsumgüter, wer stellt sie her und wie viele Ressourcen verbraucht die „zivilisierte“ Welt. So kann es nicht weitergehen. Die Welt muss gerechter werden und für jeden eine Zukunft bieten.
„Nichts verbrochen zu haben reicht heute nicht mehr – es ist notwendig etwas zu verändern.
Für seinen unermüdlichen Einsatz wurde Reinhard Heiserer mit dem diesjährigen Sozialpreis der Zunftbruderschaft St. Josef ausgezeichnet. Das „Dach der St-Josefs-Bruderschaft“,so der Name des Preises, denn das Dach gilt als Symbol des Schutzes, wird seit 2010 jedes Jahr als symbolische Auszeichnung für herausragende Leistungen verliehen.
In seiner Laudatio lobt Neuner besonders den unermüdlichen Einsatz als Organisator, Gründer und Mitarbeiter zahlreicher sozialer Projekte in der gesamten Welt. Heiser, so Neuner, ist für sein Weltengagement ein Vorbild für alle Menschen.
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