05.08.2016, 11:06 Uhr

Alles endet, aber nie die Musik

Musik steht im Fokus des heurigen Theaterstückes in Helfenberg. (Foto: Foto: Reinhard Winkler)

Es berührt, es regt zum Nachdenken an und es beweist vor allem eines, dass Musik eine Sprache ist, die alle sprechen. Die Rede ist vom Stück "Wie im Himmel", das derzeit im Theater in der Kulturfabrik zu sehen ist.

HELFENBERG (anh). Nach außen hin scheint es Stardirigent Daniel Daréus geschafft zu haben, denn seine Konzerte sind ausverkauft. Innerlich ist er aber am Zerbrechen, denn trotz seines Erfolges ist ihm eines nie gelungen: Mit seiner Musik die Herzen der Menschen zu berühren. Am Tiefpunkt angelangt, kehrt er der Welt des Ruhmes den Rücken zu und begibt sich zurück in sein Heimatdorf. Im beschaulichen Ljusåker übernimmt er die Leitung des Kirchenchores – eine zweischneidige Angelegenheit, wie er bald feststellen muss, denn obwohl der Chor nach und nach aufblüht, so ist nicht jeder im Dorf mit Daniels unkonventioneller Art einverstanden. Ein erbitterter Kampf zwischen Liebe und Angst, Einsamkeit und Gemeinschaft und Selbstvertrauen und Selbstzweifel beginnt. Was sich jedoch wie ein liebliches Band durch all dies hindurchschlängelt und die Herzen aller Beteiligten trotz alledem erreicht ist die Musik, denn durch das gemeinsame Singen wachsen die Chormitglieder nicht nur über sich selbst hinaus und überwinden Ängste, sondern finden auch zueinander.

Das Gemeinsame im Fokus

Wie in der Geschichte selbst, so steht auch im Theater in der Kulturfabrik das Gemeinsame im Vordergrund, denn in Helfenberg vermischen sich seit jeher professionelle Schauspieler mit Laiendarstellern aus der Region und schaffen gemeinsam unvergessliche Bühnenmomente. Bei "Wie im Himmel", das von Brigitte Waschnig inszeniert wurde, sind dies etwa Oliver Huether, Julia Frisch, John F. Kutil, Stephanie Schreiter, Angela Waidmann, Peter-Andreas Landerl, Nicola Gerbel, Markus Weitschacher, Ingrid Höller, Michael Joachim Heiss, Dominik Revertera, Dieter Kölbl sowie Sänger aus Chören der Umgebung. Das Stück wird noch bis 14. August aufgeführt, es ist aber bereits ausverkauft. Mehr dazu: http://www.theaterinderkulturfabrik.at/
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