13.04.2016, 15:09 Uhr

Wögerbauer folgt Kehrer als Inkoba-Obmann

Obmann Josef Wögerbauer, der scheidende Obmann Rudolf Kehrer, Maria Jäger, Ökofen-Geschäftsführer Herbert Ortner, Klara Wagner und Werner Pamminger (v. l.). (Foto: Foto: privat)
NIEDERKAPPEL. Zwölf Jahre hat Rudolf Kehrer die Geschicke des Regionalen Wirtschaftsverbandes Donau-Ameisberg ehrenamtlich geleitet und diesen nachhaltig gestaltet. In der Verbandsversammlung am 7. April 2016 legte er seine Funktion zurück. Zum Nachfolger wurde der Niederkappler Bürgermeister Josef Wögerbauer gewählt. Dank des Engagements von Kehrer wurden viele Arbeitsplätze im Bezirk erhalten und geschaffen. „Dass das Inkoba-Betriebsbaugebiet in Niederkappel entstanden ist und dass die Firma ÖkoFEN die Europazentrale in Niederkappel errichtet hat, ist allein auf das Engagement und das Verhandlungsgeschick des Rudolf Kehrer zurückzuführen“, bestätigte Ökofen Geschäftsführer Herbert Ortner in der Verbandsversammlung.

Acht Gemeinden dabei

2001 wurde unter den acht Gemeinden Hörbich, Hofkirchen, Lembach, Neustift, Niederkappel, Oberkappel, Pfarrkirchen und Putzleinsdorf die Idee geboren, ein gemeinsames Betriebsbaugebiet zu schaffen. Als Bürgermeister der Gemeinde Niederkappel konnte Rudolf Kehrer als Einziger eine Fläche von 6,5 Hektar vorweisen. Dank dem Einverständnis der Grundeigentümer wurden Optionsverträge abgeschlossen. Unter dem Motto „Acht Gemeinden ziehen an einem Strang“ wurde 2004 der Verband gegründet und Rudolf Kehrer als Standortbürgermeister mit der Obmann Funktion betraut.

800.000 Euro investiert

Mit einem Kostenaufwand von ca. 800.000 Euro, gefördert mit öffentlichen Mitteln, wurde das Betriebsbaugebiet mit einer Top-Infrastruktur erschlossen.
Am 1.1.2007 ging die Firma Ökofen am Gewerbepark in Niederkappel in Betrieb und die Verbandsgemeinden profitieren von den Kommunalsteuereinnahmen.
Mit dem interkommunalen Betriebsbaugebiet in Niederkappel sind sehr wichtige Voraussetzungen für die Neuansiedlung bzw. die Verhinderung von Absiedlungen bestehender Betriebe geschaffen worden.

Arbeitsplätze als Waffe gegen Abwanderung

Arbeitsplätze in der Nähe des Wohnortes ist die beste Waffe gegen Abwanderung im ländlichen Raum. Zukunftsfähige Gestaltung auch eines Wirtschaftsraumes ist daher nur im Hinausdenken und Gestalten über Grenzen möglich. So ein Beispiel hat Rudolf Kehrer mehr als deutlich mit seinem Engagement für diese regionale Initiative gesetzt. Als kleines Dankeschön und zur Erinnerung an seine überdurchschnittlichen Leistungen wurden ein Zinnteller mit den Wappen der Verbandsgemeinden sowie ein Fotobuch überreicht. Intensive Unterstützung bekam der Verband durch Business Upper Austria (der ehemaligen Technologie- und Marketinggesellschaft). Geschäftsführer Werner Pamminger, ein gebürtiger Lembacher, dankte dem scheidenden Obmann für sein verantwortungsvolles und zukunftsweisendes Engagement.

Gewerbepark wartet auf Firmen

Fünf Hektar gut erschlossenes Betriebsbaugebiet ist im Gewerbepark in Niederkappel jederzeit verfügbar. Nähere Infos erteilt gerne Obmann Josef Wögerbauer bzw. das Gemeindeamt Niederkappel 07286/8555 oder www.standortooe.at
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